Hydro-Kortison (= richtiger Name) / Kortisol (= das körpereigene
Kortison) / Kortikoiden (= künstlich hergestelltes
Kortison)
Kortison gehört auch in die Familie der Hormone, es wurde
anfangs den 50iger Jahren erst entdeckt und konnte schon bald synthetisch
produziert werden. Die Rinde der Nebenniere scheidet mehrere sogenannte
"Steroide" aus. Das bekannteste Steroid ist das Kortisol - praktisch identisch
mit dem Medikament Kortison. Kortisol ist ein körpereigenes
"Schmerzmittel" welches von unserem Organismus als Reaktion auf Belastungen,
Anstrengungen und Schädigungen produziert wird. Das selbst produzierte
Kortisol ist ebenfalls eine lebenswichtige Substanz. Es reguliert den Zucker,
Fett und Eiweißstoffwechsel. Vor allem, wenn der Körper unter
erschwerten Bedingungen funktionieren muss - Hunger, Durst, Infektionen -,
steigt der Kortisolspiegel. Es ermöglicht dann die Umwandlung von Fett in
Energie, sorgt für ein sparsames Umgehen mit den Wasservorräten und
bekämpft Entzündungen. Kortison kann über Spritzen, Tabletten,
Salben oder inhalierbare Sprays verabreicht werden.
Nebenwirkungen (bei
längere Zeit, höhere Dosen):
Knochenschwund, Diabetes,
Gewebeverklebungen, Pigmentschäden, unschöner Abbau von Fettgewebe,
Schleimhautschäden, Hautverdünnung, verzögerte Wundheilung,
Bluthochdruck und mehr.
22.02.2002 - Medizin | Original-Artikel / Quelle:
http://www.wissenschaft.de/wissen/news/150447.html
Spritzen helfen nur kurzfristig gegen
Tennisarm
Ein "Tennisarm" wird
kurzfristig am besten mit Spritzen behandelt, langfristig sind jedoch
Übungen beim Physiotherapeuten am wirkungsvollsten. Zu diesem Schluss
kommen Forscher der Vrije-Universität Amsterdam nach einer Studie an 185
Patienten, über die sie im Fachmagazin "The Lancet" (Ausg. vom 23.
Februar) berichten.
Die Mediziner um Nynke Smidt
hatten die Patienten entweder nur mit Spritzen cortisonähnlicher
Substanzen, Corticoiden, oder physiotherapeutisch behandelt. Eine dritte Gruppe
hatte sich zwar zu schonen, erhielt jedoch ansonsten keine medizinischen
Anwendungen eine häufig empfohlene Strategie.
Nach sechs
Wochen hatte sich der Zustand bei 92 Prozent der Patienten gebessert, die
Spritzen bekamen. Bei den mit Krankengymnastik behandelten Patienten lag die
Erfolgsquote mit 47 Prozent deutlich geringer. Am geringsten war sie bei der
dritten Gruppe, bei der 32 Prozent eine Besserung verzeichneten.
Einige
Monate später hatte sich das Bild jedoch umgekehrt: Bei den dem
Corticoiden behandelten Patienten kehrten die Schmerzen häufig wieder, so
dass sich nur noch 69 Prozent zufrieden mit ihrem Zustand zeigten. Bei den
Patienten, die Übungen absolviert hatten, waren es dagegen 91 Prozent, bei
den unbehandelten immerhin noch 83 Prozent.
Bei einem Tennisarm bilden
sich winzig kleine Risse an den Sehnen, die die Muskeln mit den Knochen
verbinden. Dabei kommt es zur Überbeanspruchung des Gewebes und zu
schmerzenden Entzündungen. Betroffen sind neben Tennisspielern oft auch
Menschen, die schwere körperliche Arbeiten verrichten.
Ulrich Dewald
Eine Bestätigung der Dehnübung (andere Variante):
http://www.tenniselleboog.nl/oefeningen.html
Interner
Link dieser Seite (Text holländisch) http://www.airbed.ch/tennisarm/oefeningen.html
Sortiert nach Anzahl Spritzen und danach Erfolg durch Dehnen
Veronica Leitner, München <carola.boeck
gmx.net>
Eintrag vom Freitag,
25. Juli 2008, 18.20 Uhr
Ich bin 50 Jahre alt und habe seit ca. 5
Jahren einen stark schmerzenden Tennisarm. Ich war bei zig Orthopäden und
Physiotherapeuten. Hatte alle Salben auf dem Markt durchprobiert, Akkupunktur,
Tape, Gymnastik, monatelange Dehnübungen und mindestens 30 Cortisonspritzen (es geht nicht anderst, halte
die Schmerzen sonst nicht aus und muß den ganzen Tag körperlich
arbeiten.) Als nichts mehr ging, wurde ich nach Homann operiert. 3
Wochen Gips, Krankengymnastik. Es war noch viel schlimmer geworden. Wieder
Cortison, psychisch mittlerweile total am Ende. Depressionen, da ich noch
andere Operationen und Beschwerden habe. Wurde in eine orthopädische
Spezialklinik überwiesen. Nach Kernspind und Röntgen stellte man
fest, ich hätte an diesem "Tennisarmgelenk" eine große Zyste und
deshalb ginge da gar nichts. Die einzige Möglichkeit, die man mir
offerierte war, eine große Operation, wobei man vom Beckenknochen ein
Teil rausschneiden muß, die Zyste damit auffüllen und 2 Nägel
einbauen muß. Anschließend 3 Monate!!!!!! Gips von der Hand bis zum
Oberarm. Ausgang offen. Keine Garantie. Ich bin vollkommen verzweifelt,
fühle mich wie in einer Falle. Klar ist, mit diesen Schmerzen kann ich
nicht weiterleben. Ich kann nur noch mit starken Schmerztabletten arbeiten.
Cortisonspritzen helfen nur noch ab und zu. Das Gewebe
ist schon ganz kaputt. Andererseits verliere ich 100% meine Arbeit,
wenn ich solange ausfalle, auch bei mir zuhause bricht alles zusammen, wenn ich
nichts mehr machen kann und ich habe panische Angst vor noch einer OP. Ich
glaube es zwar nicht, hoffe aber, dass mir jemand einen Rat geben kann. Viele
Grüße und Danke fürs Zuhören Veronica
30.07.08, 08.18h Liebe Veronica. Das tut weh. Man könnte ja
auch den Kopf abtrennen, dann würde der Schmerz sicher sofort nachlassen.
Nein ehrlich, da krieg ich einen dicken Hals. Du bist richtig hier und kein
hoffnungsloser Fall. Mach kein weiteres Kortison mehr, das schadet sehr, Du
weisst ja Bescheid aber trotzdem
Lies mal zu
Kortison spritzen. Vergiss erst mal die OP und die Aerzte und gib dem
Dehnen un Hängen hier eine Chance von ca. 2-3 Monaten. Du kannst ja
jederzeit später weitermachen, aber ich würde Dir das sowieso nicht
raten, es kann leider immer noch schlimmer kommen
Lies mal
die Infos zur OP. Vergiss erst mal die Angstmach-Diagnose Zyste etc. Ob das
was ist ist fragwürdig, wenn da was ist ist fragwürdig ob es eine
Ursache von negativen Symptomen ist, die finden immer für kostspielige
Untersuchungen und Behandlungen was wenn sie lange genug suchen. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Auch bei langjährigen
Patieten hat das Erfolg.
Lies mal ein
paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Du musst überhaupt nicht Schonen,
das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur
Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Eintrag vom 10.10.05, 19.50h
Lieber Thomas!! Das ist wie ein
Wunder, aber am selben Abend war es schon so gut wie weg. Hatte [vorher] 3
Päckchen Diclo, 20 Cortisonspritzen,
Gips, Bandagen, Krankengymnastik, Homöopathie - alles andere probiert!
Arbeite schon nach 2 Tagen wieder ... Ich bin überglücklich danke!!
Ich glaube ich verdanke dir mein Leben ehrlich. Konnte mir vor 3 Tagen nicht
mal mehr das Brot selbst zum Mund führen, ... Vielen Dank. Wie kann
ich Dir danken????
Helmut Hafner, Landshut <daimlino
t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 5.
Dezember 2007, 12.39 Uhr
Wer am Tennisarm leidet, landet kurz oder lang
auf dieser großartigen Seite. Meine Beschwerden traten erstmals vor zwei
Jahren auf, am linken Arm. Da ich Linkshänder bin, bedeutete das für
mich einen gravieren Einschnitt. Kleinste "Anstrengungen" wie z.B. das Heben
einer Tasse, Hose anziehen, Schuhbänder binden u.ä. rufen umgehend
Schmerz hervor. Das ist natürlich alles auszuhalten, aber irgendwann kommt
man zu dem Punkt, an dem etwas geschehen muss. Logisch: der Orthopäde mit
der heilbringenden Spritze wartet schon. So auch bei mir. Allerdings habe ich
mich erst in diesem Sommer aufgerafft zum Arztbesuch. Die Spritze hat auch wunderbar angeschlagen, allerdings nur
einer Woche. Dann wieder zum Arzt und wieder. Jedesmal mit dem gleichen
Ergebnis: ein paar Tage war Ruhe, dann ging es wieder los. Auch die
Suche im Internet ging dann los und damit begann dann auch die erste "richtige"
Behandlung mit den Dehnübungen. Anfangs, vor etwa drei Wochen, war ich
auch sehr skeptisch. Am letzten Wochende spürte ich dann erstmals etwas
Linderung und, was soll ich sagen, seit gestern sind die Schmerzen
vollständig weg. Ich bin außerdem zuversichtlich, dass das nicht
nur vorübergehend, sondern dauerhaft so sein wird. Natürlich werde
ich die Dehnübungen prophylaktischer weiterhin fortführen. Auf diesem
Weg wollte ich mich jedenfalls bedanken für die großartigen Tipps
und Tricks. So kann jeder selbst zu seiner Gesundung beitragen und wo gibt es
sowas schon! Gratulation und herzlichen Dank. Viele Grüße aus
Landshut Helmut Hafner www.kurzgeschichten-pur.de
05.12.07,
12.53h Lieber Helmut. Vielen Dank für das positive Feedback. Du hast alles
richtig gemacht. Ja Du musst mit Dehnen etwas dranbleiben, mit nachlassendem
Leidensdruck kann es auch weniger regelmässig werden, wenn sich Symptome
wieder melden einfach erneut vermehrt dehnen und Du behälst alles im
Griff. Freut mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran
leiden siehst. Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm
und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es auch sofort im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
Carmen Yasa, Offenbach <carmenyasa
hotmail.com>
Eintrag vom Sonntag, 17.
Mai 2008, 23.06 Uhr
Ich bin 42 Jahre alt, habe seit über einem
Jahr rechts einen Tennisarm, links merke ich auch schon erste Anzeihen. Im Okt.
07 Kortisonspritze, die Schmerzen waren 6 Monate weg! Natürlich vorher
Bandagen, Voltaren Gel und Tabletten, Softlaser Therapie, Tens Gerät etc.
Ich mache seit über 2 Jahren regelmässig Yoga und Pilates, bin somit
immer gedehnt, die Dehnübungen hatte ich auch von einem Orthodäden
bekommen, bei mir nutzt das nichts, ganz ehrlich. Und
ich bin wieder gewillt, mir eine 2. Kortisonspritze geben zu lassen,
obwohl auch ich die Pigmentstörungen und den herausragenden
Ellbogenknochen hatte, alles besser, als Schmerzen und dieses Dauer
Ausgepowert sein, da Schmwerzen meine Karft und Energie rauben.
19.05.08,
07.33h Liebe Carmen. Du wärst ein typischer idealer Faller der mit Dehnen
und Hängen permanent Erfolg haben würde. Du müsstest aber die
Dehnung "richtig" machen und auch über Wochen täglich 10-15 Minuten
darin investieren. Wenn Dich das vorerst nicht interessiert, wird Plan B folgen
und Du bist nach weiteren Kortisonspritzen und sonstigen Behandlungen und ev.
einer Operation in 1 Jahr wieder mit den alten oder schlimmeren Symptomen auf
dieser Homepage, kanns ja auch nicht sein, nun es gibt schlimmeres aber ich
wünsche es Dir nicht. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache
suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener
Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es
ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den
behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach
kein Kortison mehr, es kann noch schlimmer kommen:
Lies mal zu
Kortison spritzen. 6 Monate Hilfe durch Kortison, das war ein
Glücksfall und es wäre absolut zu erwarten das jede weitere Spritze
nur noch ein Bruchteil so lang helfen würde (3-5 Wochen wären
normaler) da es eine reine (sehr schädliche) Symptombehandlung ist und an
der Ursache dem Krampf überhaupt nichts ändert im Gegenteil, in der
Zwischenzeit kann sich der Muskel schön unbemerkt und schmerzfrei weiter
chronisch verkrampfen. Tennisarm beidseitig kommt oft vor und es ist auch noch
nicht zuende danach, es folgen Golfarm rechts und Golfarm links:
Infos zu
mehrfache Tennisarme. Sorry der Tennisarm ist ein rein mechanischer Krampf
und der wird wie ein Wadenkrampf eben nur durch eine rein mechanische Dehnung
behoben. Alle anderen Therapieansätze werden nur Deine Zeit verschwenden
und die Lebensqualität weiter sinken lassen. Beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Sabine Kalisch, Altlandsberg <sabka
gmx.de>
Eintrag vom Freitag, 18. Juli
2008, 11.47 Uhr
Hallo, ich bin 47 Jahre alt und habe seit 3 Jahren
beidseitig den Tennisarm. Nach etlichen Versuchen, wie Akkupunktur,
Schmerzpunkttherapie und natürlich Kortison bin ich zwar im Moment schmerzfrei aber
dafür sieht mein linker Ellenbogen ziemlich blöd aus. Ich dachte erst
mir ist ein Knochen gewachsen, aber nein, die Haut ist an der Stelle heller,
das Fettgewebe ist weg und der Knochen schaut dadurch raus als wollte er
jemanden aufspießen. Schöne schei... Ich mache seit einiger Zeit
Sport und denke das hilft und außerdem werde ich jetzt natürlich mit
dem Dehnen anfangen. Herzlichst Sabine
30.07.08, 08.18h
Liebe Sabine. Ja das ist leider eine bekannte Nebenwirkung von Kortison: Abbau
von Fettgewebe, Pigmentstörungen/Verfärbungen, Verdünnungen der
Haut, Gewebeverklebungen, oft permanent, ein Teil kann sich in den kommenden
Jahren noch verbessern. Besonders ärgerlich weil das Kortison den
Tennisarm nie beheben kann sondern nur 2-3 Wochen schmerzfrei macht, dann ist
alles wieder gleich oder schlimmer ...
Lies mal zu
Kortison spritzen Schaus nicht mehr an, ignoriere es, schau vorwärts,
ärgern bringts nicht. Es hätte schlimmer kommen können, lies mal
was Dirk 1 Eintrag weiter oben passierte ... Beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur gleich beidseitig
der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive
Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst
Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter.
Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend
zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein
gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch
und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Winfried , Böblingen <reiter2244
gmx.net>
Eintrag vom Sonntag, 13.
Januar 2008, 13.10 Uhr
Bin männlich, 40, hatte vor 4 Monaten die
Tennisarm Symptome => Vermutlich durch viel Mausbedienung und verkrampfte
Tastaturhaltung ausgelöst. War zunächst beim Arzt der mir Salbe und
Cortison empfohlen hatte. Dies fand ich sehr
unbefriedigend. Nachdem ich im Internet diese Informationen gefunden
hatte habe ich die Übungen hier ca. 4-6 Wochen durchgeführt hatte
(häufig gedehnt alle 2 Tage einmal an der Treppe abgehängt) waren die
Schmerzen weg. :) :) :)
14.01.08, 13.28h Lieber
Winfried. Vielen Dank für das positive Feedback. Freut mich sehr geholfen
zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den
kommenden 2-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
355. Brigitte, Mainz <Bebe_1962
gmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 7.
Oktober 2008, 18.06 Uhr
Hallo, nachdem ich monatelang unter Beschwerden
gelitten habe, diese Beschwerden vom Arzt als Tennisarm diagnostiziert wurde,
habe die Dehnübungen ausprobiert und bin dann losgezogen und habe mir ein
Türreck zugelegt. Das Türreck nutze ich 3-4 mal täglich, jeweils
gut 30 sekunden und die Wirkung ist verblueffend, mein Arm schmerzt nur noch
selten. Meine Schulter und Nackenschmerzen sind weniger geworden, alles in
allem nur positive Ergebnisse. Vielleicht noch kurz die anderen Versuche:
Spritzen in den Tennisarm, teilweise täglich,
immer mit Cortison. Zudem Spritzen in die Schultermuskulatur. Maus
von rechts auf links umgestellt, etliche Packungen IBU 600, Pysiotherapie,
Tennisarm Bandage die ich bei Belastung trage. Jeden abend einen Salbenverband,
das war noch am effektivsten. Diese ganzen Versuche waren zeitaufwendig und
richtig schmerzhaft und hatten alle nur wenig Erfolg. Daher vielen Dank
für die Empfehlung, ich werde es in meinem Umfeld weitergeben.. Lieber
Gruß Brigitte
08.10.08, 15.47h Liebe Brigitte.
Wunderbar, machst mir Freude! Vielen Dank für das positive Feedback. Freut
mich sehr geholfen zu haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst.
Sollte sich in den kommenden 2-6 Jahren auch mal ein Tennisarm, Golfarm oder
Hüftschmerzen melden (Wahrscheinlichkeit besteht)
weisst Du ja schon, dass Dehnen helfen könnte, findest wieder hierher und
hast es noch schneller im Griff. Ja mach das Stangehängen weiter, Dein
Rücken wirds Dir ewig danken und alles ist so schön schmerzlos passiv
gell! Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit
und Gottes Segen. Viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und
Deine Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine
Gratis-Tipps dazu: http://goldclub.info
Micha Hattingen <michaelstracke
arcor.de>
Eintrag vom
Donnerstag, 12. Maerz 2009, 15.36 Uhr
Hallo! Ich bin 35 Jahre alt und
habe seit ca. 3 Jahren links einen Tennisarm. Ca 30
Kortisonspritzen, Stoßwellenbehandlung, Schmerztherapie indem
die Schmerzpunkte mit einem Holzstab massiert wurden und vor 4 Wochen die OP
!!! Seitdem verklemmt sich immer eine Sehe in der Beuge Innenseite und verlemmt
sich in der Muskulatur und keiner weiss warum. Die Dehnübungen kenn ich
aus dem Fittnes Studio hab sie nicht wirklich gemacht. Was nun??? Morgen wird
ein Kernspinn gemacht ich bin begeistert. Das mit den Sehnen hat noch nie
jemand gehört wisst ihr was darüber? Gruss Micha
14.03.09, 13.56h Lieber Micha. Mach keine Kortisonspritzen mehr, das
gibt Dauerschäden (vermutlich nach 30 schon zu spät).
Lies mal zu
Kortison spritzen Von der OP halte ich nicht viel
Lies mal
die Infos zur OP aber für diesen Tipp it's wohl ebenfalls zu
spät. So oder so, Deine einzige wirkliche Chance, auch nach OP und viel zu
viel unnötigem Kortison wird die Ursache, der Muskelkrampf mit leichter
Sehnenverkürzung auch noch mit Dehnen und Hängen bald stark
verbessert. Beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Lies mal ein paar Erfolgsmeldungen zur Motivation Bei Dir hat
es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet,
d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er
eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht,
aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder
mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über Nacht
Besserungs-Schübe geben. Das Verklemmen kann sich durch Hängen
ergeben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das
es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet
die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da
der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine
Familie auch finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine
persönliche Gratis-Homepage dazu:
http://goldclub.info
Matt*hias Er*nst, Matt*hias.Er*nst
kgu.de
Email vom
21.06.07
Sehr geehrter Thomas, ich bin 45 und arbeite selbst als
Stationsassistent im Universit*ätsklinikum Fran*kfurt am Main auf einer
Allgemein Pädiat*rischen Station. Aufmerksam habe ich Ihre tolle Homepage
studiert und würde Ihnen gerne meine Situation schildern Leide ziemlich
genau seit 2 Jahren an einer Epicondylitis rechts. Ob ausgelöst durch
meine tägliche Büroarbeit oder den Boxsport, den ich jetzt deshalb
nicht mehr ausüben kann ist ungewiss. Bekam
bisher 7 x Cortison gespritzt, war bis vor kurzem noch zur Akupunktur, hat
alles letztendlich nicht geholfen. Nach den Cortisonspritzen war
immer ziemlich genau 3 Monate Ruhe, bevor es wieder anfing zu schmerzen.
Operieren lassen möchte ich mich aber definitiv nicht, da ich genug Leute
kenne, die operiert wurden und nach OP keine Besserung verspürten. Habe
mir dann sofort eine Reckstange gekauft und mache seit ca. 02.05.2007, wie
beschrieben täglich 10 x meine Übung an der Reckstange. Anfangs
dachte ich auch es würde besser, aber gerade die letzte Woche habe ich
wieder erhebliche Schmerzen, die nicht besser werden. Es ist zum Verzweifeln.
Die Übung kann ich eigentlich nicht falsch machen, da ich mich genau an
Ihre Vorgaben halte. Was mir aufgefallen ist musste vor kurzem einen Cox
2Hemmer (Arcoxia) wegen einer Bandscheibenproblematik für 2 Wochen
einnehmen. Zu dieser Zeit hatte ich fast überhaupt keine Beschwerden. Wenn
ein Cox2-Hemmer jedoch anschlägt, muss da nicht doch eine Entzündung
vorliegen ? Brauche ich einfach noch mehr Geduld ? Über eine Antwort oder
einen Tipp von Ihnen würde ich mich wirklich sehr freuen Herzlicher
Gruß
21.06.07, 11.30h Lieber Matthias. Probier auch
mal die 2. Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die
Andere. Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die
Dehnung aufgehoben und nützt nichts! Unbedingt kein Kortison mehr, das
gibt oder hat schon Gewebeschäden, Verklebungen etc.
Lies mal zu
Kortison spritzen. Die Cox2 decken vermutlich einfach die Symptome zu, auf
die gleiche Weise wirkt auch Kortison. Die Ursache, die Muskelverkrampfung mit
leichter Sehnenverkürzung bleibt jedoch bestehen. Etwas was Aerzte
wirklich gut können ist Entzündungen behandeln (Antibiotika,
Entzündungshemmer und Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv.
Behandlung (Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, ist klar,
dass es keine klassische Entz. ist. Beim Stangehängen kann man nicht viel
falsch machen, einfach nur Hängen, kein Muskel darf dabei angespannt sein.
Ev. mal etwas reduzieren, d.h. viel mehr und länger hängen bringt
nicht unbedingt mehr, da zuviel auch mal einen kleinen Rückfall oder
Stagnation verursachen kann. Auch beim Dehnen nicht zerren, nicht über den
Schmerzpunkt hinaus dehnen und nicht übertreiben. Nicht "wippen" d.h.
Dehnen, loslassen, Dehnen etc. sondern Dehnung so 20 Sek. halten. Das
Stangehängen wird auch Deine Bandscheibenproblematik verbessern, Du wirst
sehen! Ja Du brauchst mehr Geduld, das ist richtig. Bei Dir hat es durch diese
Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz
zeigt oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht
mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es
am Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und
dann aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst
überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die
Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Susanne Smith Basel Schweiz <Annasue@balcab.ch>
Eintrag vom
Freitag, 5. Januar 2007, 13.28 Uhr:
Bin 64 Jahre. Vor 7 Jahren bekam ich
furchtbare Schmerzen im Linken Ellbogen. Mein Orthopäde spritze mir
Kortison in den Ellenknochen. Doch der Schmerz war nach 2 Monaten wieder hier.
Also im gesamten 3 Kortisonspritzen in Abständen
von 3 Monaten. Die 3. schlug Fehl mit Weichteilentzündung. Dann
Notfall im Spital. Dort wurde der Arm eingegipst für 2 Wochen. Dann Arm
steif. Ein Jahr lang Phisiotherapie mit vielen anderen Behandlungen. Seither
springt die Sehne bei jeder auf-und zubewegung meines Armes am Ellbogen. Die
Schmerzen waren viel besser,aber nie ganz weg. Jetzt seit 10 Tagen wieder
zurück akut. Meine Frage,hilft mir Ihre angegebenen Selbsttherapien, wie
an der Stange hängen und die übrigen Ziehmethoden auch und
könnte das Springen der Sehne damit aufhören oder sollte ich doch zum
Arzt gehen? Wäre Ihnen dankbar für eine schnelle Antwort. Liebe
Grüsse, Susanne Smith
08.01.07, 15.37h Liebe Susanne.
Das Hängen an der Stange wäre ein Versuch wert, da damit
nicht nur der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere
positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst
Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter.
Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend
zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein
gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch
und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Am Anfang reduziert und
vorsichtig beginnen, d.h. mit unten aufstehen und Gewicht mit den Füssen
abfangen und nur langsam steigern wenns keinen Rückfall gibt sonst
pausieren und reduzierter wieder beginnen nach ein paar Tagen. Wenn's nur noch
schlimmer wird ev. mal zum Osteopathen. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder
wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Kirsten, Bochum <hekir1@arcor.de>
Eintrag vom Sonntag,
21. Mai 2006, 12.43 Uhr:
Hallo! Ich bin 41 Jahre alt und habe seit 2004
mit dem Tennisarm zu tun. Die 1.te ambulante Op hatte ich Januar 2005, welche
komplett verpfuscht wurde. Nach etlichen Tabletten
(erhöhte Leberwerte) und Spritzen (Kristallablagerungen) habe
ich den Ärtzen die Pistole auf die Brust gesetzt. Entweder es passiert
jetzt was, oder ich werde mir den Arm so verletzen, dass was gemacht werden
muss. Im Januar 2006 wurde ich dann im Ev.Kh, Essen-Werden zum 2.ten Mal
operiert. Das Ergebnis, lt.Oberarzt: der Bereich um den Ellenbogen musste
"rekonstruiert" werden, es befand sich alles in einem sehr desolaten Zustand.
Nach der Kontrolle jetzt im Mai, muss ich lt. Aussage des Arztes nun damit
leben und hoffen, dass die Schmerzen noch etwas nachlassen. Bei der 1.ten Op
ist zuviel kaputt gemacht worden. Der Arzt sah nur die Narbe und wusste schon
(nach 4Montaen) wer ich bin. Mein Tipp: lasst euch nie ambulant operieren!
Finger weg von den Spritzen!
Zwischenzeitlich habe ich mir dann auch die Stange gekauft und
gehofft, das es damit besser wird, aber es war zu spät! Nun benötige
ich Sie nicht mehr und wer sie haben will, kann mir ja eine mail schicken. Sie
wird wie auf den Bildern einfach eingeklemmt. Traurige Grüsse, Kirsten
22.05.06, 12.33h Liebe Kirsten. Tut mir leid wie das bei
Dir gelaufen ist und, dass Du spät hier gelandet bist. Ev. kannst Du mit
etwas Geduld und der Dehnübung doch noch eine Verbesserung der Situation
erreichen? Vielleicht greifst Du diesen Tipp auch erst später mal auf wenn
Du neue Kraft hast die Sache anzupacken und diese Wünsche ich Dir von
Herzen. Gute Besserung und Gottes Segen für Dich und die ganze Familie.
Viele Grüsse von Thomas
Gerald Wunderlich, Adorf/Vogtland <geraldwunderlich@web.de>
Eintrag vom Montag, 27. Maerz 2006, 21.02 Uhr:
Hallo Thomas, bin 45
,seit dem Herbst letzten Jahres habe ich mit dem Tennisarm zu kämpfen. Bin
aktiver Tennisspieler seit über 30 Jahren. trainiere auch viel, etwa 3- 4x
die Woche. Bis mich halt der Tennisarm ereilt hat.
Nach 2 relativ erfolglosen Cortisonspritzen (Schmerz war nicht weg)
bin ich auf deine Seite gestoßen. Habe mitte Januar mit der
Dehnung angefangen+ Stange hängen. Nach ersten Erfolgen will es einfach
nicht besser werden. Habe auch im Winter keinen Schläger in der Hand
gehabt. Bin momentan etwas ratlos. Denn im Mai fängt die Tennissaison
wieder an ! Würde ja gern wieder spielen. ich dehne zur Zeit etwa 30 min
am Tag. Stange hängen weniger. Vieleicht hast du noch einen Tip. Viele
Grüße aus dem Vogtland Gerald
27.03.06, 07.44h Lieber Gerald. Deine Reaktion ist
ungewöhnlich. Mach noch mal
die
Diagnose, auch die Golferarm-Diagnose, sprichst Du ev. auch auf Golferarm
an? Wenn nein, probier die
2.
Dehnungsart anstatt und experimentiere etwas rum, eine Dehnungsvariation zu
finden die am betroffenen Muskel während der Dehnung ein "Ziehen"
verursacht. Achtung, es soll nicht Schmerzen während dem Dehnen, also
nicht zu stark reissen, das kann kontraproduktiv wirken und eine Ursache sein,
das es nicht weiterbessert. Aber keine Angst, das bringst Du rechtzeitig in den
Griff. Ebenfalls darf der Ellenbogen während der Dehnung keine Winkel
aufweisen, muss völlig durchgestreckt sein sonst wird die Dehnung
aufgehoben! Versuch mal die
Alternativ-Dehnung
Golferarm (Hand auf Tisch gepresst), ev. aber mit Finger/Hand von dir weg.
Dann intensiviere etwas das Hängen, da dabei die richtige Dehnung
automatisch ausgeführt wird und gleichzeitig beide Arme auf Golfer- und
Tennisarm gedehnt werden, sozusagen eine "Breitband-Dehnungsübung". Du
hast das Problem noch nicht lange, was normalerweise bedeutet es schneller in
den Griff zu bekommen, jetzt blos nicht aufgeben (die anderen
Therapieansätze sind übrigens nutzlos, Du hast also fast nur diese
Chance ...). Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Katja, Mainz <katja.jaus@gmx.de>
Eintrag vom
Sonntag, 22. Mai 2005, 19.40 Uhr:
Hallo, auch ich habe durch zwei Kortisonspritzen gegen Tennisarm starke Haut- und
Gewebeschäden erlitten. Die Schmerzen sind zwar weg, dafür
sieht das ganze ziemlich fies aus. Hat jemand einen Tipp für mich, was ich
gegen die Veränderung machen kann? Bin für jeden Hinweis dankbar.
Viele Grüße Katja
23.05.05, 13.18h Liebe Katja.
Ich befürchte da kann man vorerst nichts machen. Aufgelöstes
Fettgewebe wird leider nicht so ohne weiteres vom Körper wieder ersetzt.
Dieser Umstand kommt der "Lipsuction" (Fettabsaugen) entgegen ist aber in
Deinem Falle unerwünscht. Ich glaube man könnte körpereigenes
Fett von anderer Stelle spritzen, aber von den Lippen z.B. ist bekannt, dass es
dort auch wieder langsam abgebaut wird und "nur" für den Ellenbogen
wäre es vermutlich etwas zuviel Aufwand und overkill. Vielleicht wissen
hier die Aerzte mehr darüber? Ich würde es mit Selbstmasssagen, guter
Hautnahr-Creme und ev. moderatem geschütztem Sonnenbaden probieren.
Normalerweise kommen diese Reaktionen nicht schon nach 2 Injektionen, sondern
erst nach einigen mehr vor, aber jeder reagiert hier wohl etwas anders. Viel
Erfolg und Grüsse von Thomas
Michael Weiß, Leverkusen <eisenfinger@gmx.de>
Eintrag vom
Dienstag, 23. November 2004, 12.40 Uhr:
Ich laboriere jetzt schon seit
1,5 Jahren an einem Golferarm herum. Habe schon allerhand ausprobiert,
Physitherapie, Akkupunktur, Kortisonspritzen (ca 20
Stück). Mein Arzt meine gute Erfolge würden bei der
Stoßwellenterapie erzielt. Den Arzt gewechselt, MRT gemacht,
Schmerzmittel verschrieben bekommen. Der neue Arzt sagte, das man vielleicht
operieren soll, Termin für Feb. Morgen fange ich an mit der
Stoßwelle, er sagte mir, das wir das ganze 2-3 Mal machen um mich nicht
weiter zu Quälen und er mir nichts verkaufen will, was nichts bringen
würde. Er meinte, es würde sich sofort zeigen, obs was bringt. Dehnen
habe ich versucht, immer und immer wieder, muss sagen gebracht hat es mir
nichts. Nur schmerzen bereitet. Auch heute dehne ich noch (man soll die
Hoffnung nicht aufgeben) Auf jeden Fall stellte sich
beim MRT heraus das ich einen "verplumpten Ulinaris" habe und er sehr
geschwollen ist, was die Ärztin noch nie gesehen hat. Wie auch
immer, Schmerzmittel helfen mir einigermaßen gut über den Tag zu
kommen, habe den Job gewechselt, werde Nachts vor Schmerzen wach und harre der
Dinge, die da wohl kommen mögen. Schlimmer wird es durch die
Stoßwelle nicht werden. Ansonsten Op, wenn das nichts bringt, dann werde
ich wohl nie mehr klettern gehen.
24.11.04, 09.03h Lieber
Michael. Es könnte sein, dass diese riesige Menge Kortisonspritzen (wer
macht sowas? zeigt Schweregrad der Hilflosigkeit), die erwiesenermassen nach
3-4 Injektionen an gleicher Stelle zu permanenten Gewebeschäden
führen (Gewebe-Verklebungen) die "Verklumpung" verursachten. Wenn das
Dehnen Schmerzen bereitet ist es falsch, vermutlich zu stark/heftig
ausgeführt, das darf es nie. Wenn geschwollen besser eine gewisse Zeit
schonen. Später oder als Dehnergänzung oder anstatt mal das
Hängen an der Stange probieren würde ich empfehlen.
Bei Stosswellen bin ich negativ bis neutral. In Deinem Fall eher negativ. Ich
hoffe es bringt Dir etwas. Lies unbedingt die
Einträge zu
Stosswellen und die Einträge zur Operation. Damit kannst Du Chance und
Risiken etwas besser abschätzen. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder
wie's Dir ergangen ist. Viele Grüsse und gute Besserung von
Thomas
Frank Laukel , Dautphetal (Deutschland - Hessen) <Frank-Laukel@t-online.de>
Eintrag vom Montag, 28. Maerz 2005, 10.13 Uhr:
Hallo, ich bin 39
Jahre alt ,habe die Probleme mit dem Tennisarm (beidseitig)ca 2 Jahre . Meine
Behandlungen die ich bisher hatte sind : Spritzenbehandlung ca 10-12 mal, Massage und
Gymnastik elekto und Ultraschall 30 Behandlungen und gleichzeitiger
Medikamenten Einnahme, Operation links schmerzfrei ca 1 Jahr, jetzt habe ich
mit Akkupunktur angefangen 3 mal bisher keine Besserung . Sie schreiben das man
einfach den Arm nicht schonen soll ? Meine Arme schmerzen mittlerweile bei
jeder Bewegung ,Nachts schmerzen die Arme bei jeder Drehung, Gegenstände
fallen mir aus den Fingern weil ich sie nicht festhalten kann. Laut Ärzte
ist der Tennisarm chronisch. Dehnübungen wie bei ihnen beschrieben habe
ich ebenfalls getätigt. Die Entzündung verteilt sich in dem Arm, zur
Zeit schmerzen Unterarm und Oberarmmuskel, bekomme beide Arme nicht mehr
gerade, Dehnübugen sind sehr schmerzhaft, der sogenannte Druckpunkt
am
Ellenbogen ist sehr schmerzhaft. Ich arbeite als Stahlformenbauer an einer CNC
gesteuerten Maschine und arbeite ab und an in der Montage, Ärzte raten mir
zu einem Berufswechsel. Ich hoffe es kann mir jemand in diesem Forum
helfen.
29.03.05, 08.37h Lieber Frank. Immerhin bei
der Diagnose waren die Aerzte das Geld wert - die stimmt völlig, alle
Deine Symptome und der Verlauf der Behandlungen sagt "typisch Tennisarm". Alle
Behandlungen waren jedoch sinnlos weil sie nicht darauf abzielen den
chronischen Krampf (mit leichter Sehnenverkürzung) zu beheben. Beides
macht man ganz einfach und selber mit
der
Dehnübung und dem
Hängen an der Stange. Ein Berufswechsel würde nicht
viel bringen, das Problem wirst Du damit nicht los! Am Anfang musst Du etwas
Geduld haben und darfst auch mit Dehnen und Hängen nicht übertreiben
sonst gibts für 2 Tage mal einen Rückfall. Durch die lange Dauer
Deiner Geschichte hat der Krampf ein "Memory" gebildet und auch die Sehne muss
in den nächsten Wochen auch etwas "verlängert" werden. Aber keine
Angst, wenn Du nicht aufgibst, bist Du im Sommer ein neuer Mensch! Ja richtig,
schonen bringt nichts, Du kannst alles normal machen, nur die Schmerztoleranz
die Du noch aushalten kannst soll Dich begrenzen. Einfach vor, zwischendurch
und nach jeder diesen Muskel verkrampfenden Aktivität besonders gut
Dehnen. Melde Dich dann in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung
und viele Grüsse von Thomas
Klaus Kempten <Klaus-M-O@t-online.de>
Eintrag
vom Donnerstag, 8. Februar 2007, 22.06 Uhr:
Hallo, Ich bin 41 Jahre alt,
habe schon seit ca. 5 Jahren dieses Problem mit dem Tennisarm. Habe schon gut 10 Mal Kortison gespritzt bekommen und alles
Andere auch schon probiert - es kommt immer wieder. Meine Frage:
Habe ich nach so langer Kortisongabe nicht schon meine Sehne irgendwie kaputt
gemacht, sodaß das "Dehnen" nichts mehr bringt?? Ich habe heute damit
angefangen und habe auch die Ausdauer dies durchzuziehen!!! Danke dafür!!
19.02.07, 13.00h Lieber Klaus. Es ist nie zu spät.
Die Sehne nicht keinen Schaden, es kann aber Gewebeverklebungen,
Pigmentstörungen und Fettgewebeabbau geben, aber das ist kein
grösseres Problem für die eigentliche Funktion.
Infos zu
Kortison Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Heike mutzschen <umbistarke@compuserve.de>
Eintrag vom Sonntag, 18. Februar 2007, 18.58 Uhr:
heike, 44 Jahre,
seit Dez. 05 beide Arme betroffen, in jeden Arm 12
Spritzen, jetzt Termin am 20.2. beim Chirurgen, leider heut erst die
Seite gefunden werd mir linken Arm operieren lassen, starke Schmerzen,
Beugewinkel 20° nur noch, weiß einfach nicht mehr weiter, will
endlich keine Schmerzen haben.
19.02.07, 13.00h Liebe
Heike. Viel Glück mit der OP, vielleicht klappt es ja. Lies mal die
Infos zur
OP. Ansonsten nach der Schonphase kannst Du dann wieder hier weitermachen
mit Dehnen und Hängen.
Dehnübung und das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das
es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet
die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da
der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8 Wochen wieder wie's Dir erging mit der
OP. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Monia, Lüneburg <monia.steffen@gmx.de>
Eintrag vom
Mittwoch, 13. Oktober 2004, 11.38 Uhr:
ich bin 31jahre und 2 schmerzende
tennisarme seit April 2003!!! seitdem war ich nur einmal 6 wochen ohne
schmerzen. meinen beruf im reisebüro konnte ich nicht mehr
ausüben...und bin deshalb momentan arbeitslos. nach 5monatiger
krankschreibung haben sich die schmerzen etwas gelindert und ich kann schon
wieder 1-2 stunden täglich am computer tippen, leider habe ich dann aber
wieder schmerzen....auszuhalten aber es geht schon. die dehnübungen mache
ich seit 18.08.04 und ein bischen hat es geholfen, auch eine stange habe ich in
den türrahmen gehängt und es hilft, aber leider nur ein bischen.
gerne würde ich wissen ob es in norddeutschland oder mitteldeutschland
auch ärzte gibt die die kleine op machen...??? und ob diese op von den
krankenkassen bezahlt wird? vielleicht kann mir ja jemand helfen...(weiß
sonst einfach nicht mehr weiter - habe alles probiert wie eis, wärme,
stoßwellen, auralon-therapie, gips, 9
kortisonspritzen für 2 arme....die haut ist immer noch ganz dünn an
den ellenbogen und hat keine pigmentierung mehr...sieht schlimm
aus...am 16.08. sollte ich operiert werden -diese große op-
aber als ich die spritz bekommen sollte und ich ihm gesagt habe das die
schmerzen nicht mehr ständig da sind, sondern nur unter belastung wie
tippen, putzen, abwaschen, tragen, etwas halten...hat er mich weggeschickt und
meinte ich sei geheilt...das wird auch ohne op...bin jetzt völlig
verunsichert und traue mich gar nicht eine neue arbeit aufzunehmen....) liebe
grüße monia
14.10.04, 08.17h Liebe Monia. Ich
weiss leider nicht von mehr Aerzten die die kleine OP machen, ob das die
Krankenkasse bei Euch bezahlt sollte man mal den Hausarzt fragen, kommt
vermutlich die Kasse an und ob man zur OP verwiesen wird oder es selber
entscheidet. Ob die kleine OP die Lösung für Dich sein wird, ist
natürlich nicht sicher, aber aufgrund Deines Krankheitsverlaufes
vermutlich eine der wenigen bleibenden Varianten. Jedenfalls solltest Du das
Dehnen nicht aufgeben, ev. auch mal die
2. alternative
Dehnung machen bzw. abwechseln manchmal brauchts nur eine kleine
Veränderung bei der Dehnung und plötzlich greift sie, weil man ev.
etwas nicht ganz richtig macht. Total sollte die Dehnung in der Anspannung ca.
10-15 Minuten pro Tag gehalten werden! Ich wünsche Dir weiterhin viel
Geduld. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Viele
Grüsse von Thomas
Monika Schmidt, Stuttgart <Monika.Schmidt@LBBW.de>
Eintrag
vom Mittwoch, 20. August 2003, 16.42 Uhr:
Guten Tag, ich bin 48 Jahre
alt und habe seit ca. 2 Jahren immer dauerhaftere Schmerzen. Der Golferarm-Test
war eindeutig. Es begann als Verdacht auf Sehnenscheidentzündung,
Knochenhautentzündung. Habe bis auf eine Operation alles ausprobiert.
Krankengym., Spritzen, Reizstrom, Tabletten, Salben und Akupunktur. Die
Akupunktur war noch das Beste, aber leider auch nicht auf Dauer.
Durch die Kortisonspritzen ging das Fettgewebe
zurück (sah ekelhaft aus). Die Orthopädin hatte keine
Ahnung von dieser Nebenwirkung (aber der Hautarzt). Der letzte Rat meiner
Ärtzin war, mit dem Motorradfahren aufzuhören! Bin stattdessen auf
eine andere Maschine umgestiegen (veränderte Sitzposition) und habe daurch
zumindest nach einer Tour keine stärkeren Schmerzen als vorher. Die
Dehnübungen sind meine letzte Hoffnung!! Am Arbeitsplatz kann ich nicht
mehr die Akten transportieren bzw. wegräumen. Sie fallen mir aus der Hand
wenn ich nicht ständig aufpasse. Ich drücke mir jetzt selber
(allerdings nur den rechten) Daumen.
20.08.03 17.24h. Liebe Monika, ich denke Deine Gebete wurden
erhöht und die Dehntherapie wird Dir bald das gewünschte Resultat
bringen. Lies alles gut durch und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Nach
bald 2 Jahren könnte es für erste Resultate ein paar Wochen dauern,
es kann sich am Anfang auch 3-4 Wochen fast nichts tun und dann plötzlich
ein Fortschritt einstellen, also die Geduld nicht verlieren, denn Du hast
nichts zu verlieren! Lies all die guten Referenzen hier und motiviere Dich
dadurch. Gute Besserung und bis bald wünscht Dir, Thomas.
Lisbeth Burri l.burri(at)bluewin.ch
Email vom 13.03.05 17.17h
Bin nicht zufällig auf diese Seite gestossen. Komme langsam an
Grenzen mit meinem Arm. Angefangen an Ostern. Keine Türklinke drücken
ohne Schmerzen, bei der kleinsten Anstrengung versagten die Kräfte.
Kortisonspritze, zuerst mit Erfolg, hat dann aber das
ganze Fettgewebe aufgelöst. Dadurch wurde mein Arm noch viel
empfindlicher. Jeder Fetzen Stoff welcher auflag empfand ich als
unangenehm. Danach folgte eine Reihe von Physiotherapien. Nun bin ich soweit
dass ich es auch am linken Arm spüre. Der Krampf strahlt aus bis zu der
Hand. Dazu kommen tägliche Nacken und Kopfschmerzen. Kann ich den ganzen
gesundheitlichen Zustand einfach auf einen Golferarm abwälzen? Danke
für deine Antwort. Lisbeth
14.03.05, 17.17h Liebe
Lisbeth. Normalerweise hat ein Golferarm nicht solch extreme Auswirkungen auf
die Gesundheit sondern meist vor allem auf die Lebensqualität bzw. das
erzwungene Schonen (was ja schlecht ist für Golf- und Tennisarm) macht den
Patienten temporär zum "Invaliden" weil er meint alles einhändig
ausführen zu müssen. Mach
die
Dehnübung und das
Hängen an der Stange wenn
die
Diagnose den Golferarm bestätigt. Besonders das Hängen
könnte Dir im Nacken helfen, da es sämtliche Nackenmuskeln und die
Schultern mitdehnt! Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Grabo aus Lübeck <dgrabo@t-online.de>
Eintrag vom
Montag, 27. Oktober 2003, 21.05 Uhr:
Hallo! Ich bin Tennisspieler und
habe den sogenannten Golferarm seit 2 1/2 Jahren. Ablauf: -
ca. 12 Spritzen Kortisongemisch (Verfärbung) der
Haut 6 verschiedene Spezialisten aus Norddeutschland. -
Dehnungsübungen 5 mal Krankengymnastik - Massage sogar mit Stäbchen
(Blutergüsse) - Akkupunktur (außer das der Nerv mitbeschädigt
wurde keine Veränderung - Schröpfen mit Gläsern - nicht
geholfen. Kernsintomographie-Computer usw. - Operation::: nur 60% Garantie (zu
wenig) Aktueller Stand: Besitze mittlerweile wieder Kraft in dem Arm (durch
letzte Spritze (im Juni), aber kann noch nicht beim Tennis wieder aufschlagen
(wie Messerstich) Ich hoffe auf eine positive Rückmeldung wobei es
vielleicht möglich ist mir zu helfen.
28.10.03, 07.28h. Lieber Grabo . Mit ein paar Wochen Geduld wirst Du
mit den Dehnungsübungen gute Fortschritte machen. Mach doch währned
dieser Zeit nichts anderes als Therapie damit Du danach auch sicher bist, dass
die Dehnung geholfen hast. Du hast ja schon alles probiert und es brachte
nichts. Für einen schnelleren Erfolg wäre zusätzlich das
Hängen an der
Stange gut für Dich. Lies alles gut durch und mach es konsequent. Gute
Besserung und melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Grüsse von
Thomas
Katrin Reber <reber@sommerfoto.de>
Eintrag vom
Freitag, 9. Maerz 2007, 18.09 Uhr:
Hallo, habe seit 1 Jahr "Tennisarm"
und bin vor 1/2 Jahr mit Cortison (5 Spritzen) + Quadeln (anritzen der Haut auf
dem Unterarm) behandelt worden. Seit dem hat sich
meine Haut am Ellenbogen zurückgebildet und die Haut ist ganz
transparent. Was kann ich tun, damit sich die Haut wieder
regeneriert? Vorab vielen Dank und Grüße!
10.03.07, 15.41h Liebe Katrin. Ist leider eine Nebenwirkung von
Kortison von der ich ebenfalls warne:
Details zu
Kortison. Ob diese Reaktion ireversibel ist kann ich bisher nicht wirklich
beurteilen da ich zu wenig Lanzeit-Reaktionen erhalten habe. Der Fettabbau wird
sich kaum verbessern, die Transparenz ev. schon. Ich denke aber es braucht viel
Zeit! Frag am besten mal den Arzt der das Kortison verabreicht hat. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Elisabeth Bubenik, Neckartenzlingen <elisabeth.bubenik@hirschmann.de>
Eintrag vom Freitag, 30. April 2004, 07.38 Uhr:
Hallo Thomas, bin 52
Jahre und habe seit Okt. 03 Schmerzen im rechten Ellbogen. Habe dann 2
Kortisonspritzen innerhalb 2 Wochen bekommen. War dann bis März 04
schmerzfrei. In den letzten 5 Wochen kamen dann die Schmerzen wieder. Von einer
Kollegin habe ich über deine Internetseite erfahren und habe den Test
gemacht, ob es nun ein Tennis-/Golfarm ist. Ergebnis: Tennisarm. Seit Montag,
dieser Woche, mache ich nun die Dehnübungen (bin aber noch zum Arzt
gegangen, weil durch die Kortisonspritzen meine Haut
sich stark verändert hat am Ellbogen (wurde durchsichtig). Nun
bekam ich Ultraschallbestrahlungen (3 mal). Jetzt habe ich das Gefühl, das
der Schmerz in meinem Ellbogen wandert. Trifft das auch auf den Tennis-/Golfarm
zu? Habe heute (4 Tage später) wieder den Test gemacht, ob
Tennis-/Golfarm. Das Ergebnis war weder noch! Weisst Du mehr darüber.
Grüsse
01.05.04, 13.54h. Liebe Elisabeth. Dein
Verlauf, Reaktion auf Kortison etc. alles spricht für einen "normalen"
Tennisarm. Manchmal kommt ein Wandern des Schmerzes oder auch
vorübergehendes anders reagieren auf den Diagnostest vor. Wenn es jedoch
schmerzt eine volle Flasche vom Tisch zu heben, oder Hände schütteln
sehr unangenehm ist, ist es ein Tennisarm. Mach die Dehnübung und wenn
möglich das Hängen an der Stange. Kortison würde ich nun
überhaupt nicht mehr machen, gibt auch permanente Gewebeverklebungen ab
der 3. - 4. Spritze! Ultraschall schadet nicht, aber bringt dem Tennisarm
überhaupt nicht. Lies in der Homepage alles gut durch es lohnt sich. Melde
Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Gute Gesundheit und beste Grüsse von
Thomas
Harald Baumgartner, Villach Österreich
<hari.baumgartner
gmx.at>
Eintrag vom Mittwoch, 21. Januar 2009, 20.24 Uhr
Seit einem Jahr intensiver werdender Schmerz im Ellebogen links-innen
(bin aber Rechtshändler) mit mitlerweilen starken privaten
Einschränkungen >>kaum noch Sportmöglichkeiten und vorallem
kein Hochheben meines 3,5jährigen Sohnes. Bereits
10 K-Infiltrationen mit, anfangs noch wochenlanger, Beschwerdefreiheit. Nunmehr
keine Wirkung >taubes Gewebe an der Schmerzstelle.
Stoßwellen mit Elektro >>kaum Wirkung Phlogenzym-einnahme (6Stk pro
Tag) >>teuer und bislang wirkungslos. Nun habe ich heute zum erstenmal im
Fitnesscenter genau diese Übungen gemacht die du hier zeigst und die ich
bislang extra ausgelassen habe >> Reckstange, Latzug und natürlich
die Dehnungsübungen. Tja bin noch etwas skeptisch und leider auch sehr
ungeduldig, aber es scheint schon ein wenig zu funktionieren. Ich bleib am Ball
oder besser am Reck.
24.01.09, 16.57h Lieber Harald.
Tönt nach Golfarm links, mach mal die Diagnose. Stosswellen bringen
nichts: Infos zu Stosswellen Mach kein Kortison mehr, gibt
Dauerschäden, ist nur Symptombekämpfung wie Du jetzt auch weisst:
Lies mal zu
Kortison spritzen und jetzt
Lies mal ein
paar Erfolgsmeldungen zur Motivation. Ja mach mit Hängen am Reck
weiter¨! Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch
finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine persönliche
Gratis-Homepage dazu: http://goldclub.info
Maren, Wetter <tennisarm@hedt.de>
Eintrag vom
Sonntag, 17. August 2003, 22.37 Uhr:
hallo, ich bin 32 jahre alt und
habe seit 11/02 probleme mit dem rechten arm. diagnostiziert wurde tennisarm,
den hier beschriebenen test habe ich gemacht und er ist positiv. ich habe einen
oberarm-gips (4 wochen, totale verschlechterung), eine kortison-spritze (3
wochen schmerzfrei) und krankengymnastik + massagen (während der zeit der
kortisonspritze) hinter mir, geholfen hat nichts. ich muss allerdings zugeben,
dass mir genau die hier beschriebenen übungen empfohlen wurden, ich sie
aber nur inkonsequent bis gar nicht ausgeführt habe. von einer op hat mein
arzt abgeraten, da sie seiner meinung nach auf dauer keine abhilfe bringt. ich
werde mich ab sofort konsequent an das dehnungsprogramm halten und dann hier
berichten, wie ich zurechtkomme. ach ja: von
kortisonspritzen kann ich nur allerwärmstens abraten, wenn die wirkung
nachlässt, ist der schmerz doppelt so schlimm wie vorher. abgesehen davon
"frisst" das kortison das fettgewebe auf und der knochen darunter wird noch
empfindlicher gegen stösse. liebe grüsse maren
18.08.03, 09.50h. Liebe Maren, ich wünsche Dir
die nötige Konsequenz im Dehnen, lies das Dehnthema gut durch, es gibt
diverse Arten wie man Dehnen kann (z.B. unauffällige Hände auf dem
Rücken, auf dem Autositz beim Warten an der Ampel etc.) damit man es auch
häufiger 'mal macht. Du wirst bestimmt damit Erfolg haben. Auch das
Hängen an der
Stange wäre gut für Dich. Gute Besserung und melde Dich doch in
3-4 Wochen wieder wie's weiterging. Liebe Grüsse von Thomas
Dieter <id_fun
web.de>
Eintrag vom Donnerstag, 10. Juli 2008, 22.11 Uhr
Hallo, ich bin 46 Jahre alt und habe seit 4 Jahren an beiden Ellenbogen
einen Tennisarm. Der rechte Arm wurde einmal der linke Arm bereits zweimal
operiert. Ich habe alle möglichen Versuche unternommen die Schmerzen
zu besiegen. Akupunktur, Kältelaser, Kortisonspritzen (fast 8 in 4 Monaten)
Krankengymnastik usw. Bisher hat nichts geholfen, auch mit Dehnen und Strecken
konnte ich leider bisher keine Besserung erfahren. Ich nehme jeden Tag
Schmerzmittel Ibuprofen 800 bzw. Voltaren. Es wäre super wenn mir jemand
noch weitere hilfreiche Informationen nennen könnte, Vielen Dank für
Euere Hilfe. Dieter
30.07.08, 08.18h Lieber Dieter.
Probier auch mal die
2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts!
Lies mal
die Infos zur OP Mach kein Kortison mehr! >
Lies mal zu
Kortison spritzen Du musst jetzt unbedingt das
Hängen an der Stange machen, da damit nicht nur
gleichzeitig beide Tennisarme therapiert werden, sondern weil es auch diverse
andere positive Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und
löst Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken
hinunter. Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und
entscheidend zur Problemlösung beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer
hindurch ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt
oft immer noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr
als Symptom neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am
Anfang (2-3 Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann
aber oft fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du wirst am Dehnen
und Hängen kaum vorbeikommen, wenn Du permanente Heilung suchst:
333
ErfolgsmeldungenDu musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts
ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine
Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
S. Rölleke Hattingen <ruhrdragon
t-online.de>
Eintrag vom Montag, 27.
Oktober 2008, 10.11 Uhr
Hallo, ich bin schon am rechten Arm wegen
Tennisarm operiert worden, es ging ca. 1 Jahr gut danach hatte ich wieder diese
Dauerschmerzen bei jeder Bewegung. Dann hat mir der
Arzt Kortison gespritzt der Schmerz war dann für ungefähr 1/2 Jahr
weg, dann ging es wieder los. Insgesamt bekam ich 5 Kortison
Spritzen gegen die Schmerzen, wobei die letzten 2 nur noch ca 4
Wochen lang geholfen haben. Meine Haut ist jetzt sehr dünn am Ellenbogen
und die Dauerschmerzen sind geblieben. Helfen die Dehnübungen auch bei
einem Arm der schon operiert wurde? Ich mache täglich die
Dehnübungen, ca. 8 Wochen jetzt, der Schmerz ist dauerhaft geblieben, es
muß doch etwas geben was mir hilft ohne Schmerzen zu leben. Ich hoffe sie
können mir helfen. Gruß S. Rölleke
27.10.08, 16.06h Lieber S. Es wird Dir bald wieder besser gehen,
keine Angst, auch nach OP und Kortison, das wird schon wieder. Probier auch mal
die 2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts! OP hilft leider oft nicht:
Lies mal
die Infos zur OP Mach kein Kortison mehr:
Lies mal zu
Kortison spritzen Mach weiter mit
der
Dehnübung. Jetzt für Dich angesagt und sehr gut wäre das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
P.S. Schütze Dich und Deine Familie auch
finanziell, die Krise fängt leider erst an: Meine persönliche
Gratis-Homepage dazu: http://goldclub.info
Nicole, nico*letta*horn(at)t-online.de
Email vom
16.03.07
Hallo Thomas. Ich heiße Nicole, bin 36 Jahre alt und
betreibe regelmäßig Sport (2 x pro Woche Fitnessstudio bzw. Laufen
oder Hometrainer). Ich arbeite täglich 8 Stunden am PC. Seit Oktober 2005
hatte ich Schmerzen im rechten Ellebogen. Ursprünglich dachte ich, dass
ich mir den Arm bei einem Erste Hilfe Lehrgang verdreht hätte. Aber
nachdem bis Dezember keine Besserung eintrat konsultierte ich dann im Dezember
meinen Arzt. Ich habe 5 Spritzen bekommen und dachte
erst, dass eine leichte Besserung eintritt. Aber außer dass ich
zusätzlich noch einen totalen Hautausschlag am Ellebogen bekam trat keine
Besserung ein. Meine Schmerzen wurden also stärker und im
März war es so schlimm, dass ich beim Bedienen des Schalthebels im Auto
schon heftige Schmerzen hatte. Türgriffe bediente ich schon nur noch mit
der linken Hand. Ich hatte somit schon Angst, dass ich mein Hobby
(Pistolenschießen) aufgeben muss, denn auch das bereitete mir
mittlerweile schon erhebliche Probleme. Das tägliche tippen auf der
Tastatur bzw. das Mausklicken hat vermutlich auch noch seinen Teil dazu
beigetragen, dass alles noch schlimmer wurde. Ich muss zugeben, dass ich kein
geduldiger Mensch bin, was den Heilungsprozess und das Probieren verschiedener
Heilmethoden betrifft und hatte jetzt so gar keine Lust mehr auf einen erneuten
Arztbesuch. Dann bin ich auf die Idee gekommen im Internet zu recherchieren. So
kam ich zu Deiner Seite. Als erstes machte ich den Mittelfinger Test. Ich hatte
sofort richtige Schmerzen und dachte: JA das muss es sein. Nun
begann ich am 28.03.06 mit den Dehnübungen. Ich musste allerdings den Arm
so drehen, dass der Daumen nicht an der Körperinnenseite ist. Und so
spürte ich diesen leichten Schmerz genau an dieser Stelle am Ellebogen.
Auch alle anderen beschriebenen Symptome, z.B. dass sich nach der
Dehnübung der Arm einige Sekunden steif anfühlt und auch das
Zurückbeugen schmerzte, aber kurz danach war es wieder wie vorher. Ich
machte also die Dehnübungen regelmäßig und dazu leichte
Liegestütze an der Küchenanrichte [für die Normalen
Liegestütze fehlten mir die Muckies in den Armen ;-)]. Einen Tag
später hatte ich von den Liegestützen richtig Muskelkater in meinen
Oberarmen (Trizeps), da ich im Fitnessstudio nur Ausdauertraining (Crosswalker)
mache. Aber ich beschloss weiter zu machen, denn das schien mir ja alles ganz
normal zu sein. Am 30.03.06 also nur 2 Tage später bildete ich mir schon
ein, dass es besser geworden ist. Um alles dafür zu tun kaufte ich mir am
30.03.06 noch ein Tür-Reck. Damit begann ich dann abends gleich. Und hier
kann ich nur einen ganz GROSSEN SMILE einfügen. Denn seit
Spätsommer 2006 ist alles schmerzfrei und ich kann alles wieder machen
ohne Einschränkung. Meine Güte ist das schön.
Ursprünglich dachte ich, dass eines der Wunder in meinem Leben
sei, dass ich meinen Freund (der in der Schweiz wohnt) kennen und lieben
lernte. Aber diese Therapie ist auch ein Wunder der ganz anderen Art.
Vielen Dank dafür und ganz viele Grüße in die Schweiz. Ich
schreibe erst jetzt, weil ich mir 100 % sicher sein wollte, dass die
Besserung/Heilung nicht nur vorübergehend ist, sondern wirklich dauerhaft
ist. Nicole
17.03.07, 15.20h Liebe Nicole. Vielen Dank
für das ausführliche positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu
haben. Sag es weiter, allen die Du daran leiden siehst. Sollte sich in den
kommenden 4-6 Jahren dann mal der andere Arm und/oder ein Golfarm melden (Wahrscheinlichkeit besteht),
weisst Du ja schon wie dehnen und hast es noch schneller im Griff. Ich
wünsche Dir und Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und Gottes
Segen. Viele Grüsse von Thomas
Petra Thinnes, Gersheim <petra
thinnes.info>
Eintrag vom Samstag, 22.
Maerz 2008, 17.51 Uhr
Hallo, ich bin 41 Jahre alt und habe beiderseits
einen Tennisarm. Links, seit ca 7 Jahren. Damals hatte ich einen Unfall mit
Radiusköpfchenfraktur. Ich wurde operiert und bekam zwei Schrauben in den
Arm. Bei der anschließenden KG / Reha konnte ich die Schmerzen nicht
aushalten und bin jedes Mal bei einer Drehung meines Arms von der Pritsche
gesprungen. Wenig später wurde dann festgestellt, dass die Schrauben zu
lang waren und ich musste erneut operiert werden, um die Schrauben wieder zu
entfernen. Dann fing das Problem mit dem Tennisarm an. Ich konnte meinen Arm
nie mehr ganz strecken. Ich bekam KG, alle 4 bis 8 Wochen -
regelmäßig - Kortisonspritzen. Der Tennisarm blieb. Seit ca. 2
Jahren habe ich nun auch einen Tennisarm rechts. Dasselbe Problem. Ich kann
meinen Arm nicht mehr strecken. Auch hier bekomme ich
nun regelmäßig Kortisonspritzen, die nur kurzfristig, ca. 10 Tage
Besserung bringen. Seit ca. 4 Wochen fallen mir nun in der rechten
Hand ständig Dinge aus der Hand. Heute habe ich z.B. " grundlos " die
Kaffeetasse fallen lassen. Sonst sind es Teekanne, Maus, Fernbedienung etc.
Außer dass ich nun auch noch alles kaputt mache, sind die Schmerzen trotz
Kortison, Epicondilitys-Spangen an beiden Armen, neuerlicher KG zeitweise
unerträglich. Ich weiß mir wirklich nicht mehr zu helfen. Mein
linker Arm ist am Gelenk ständig blau und oft geschwollen. Vor
Stoßwellen habe ich Angst, da mir ein Orthopäde erklärt hat,
dass sie sehr schmerzhaft seien. Was kann ich denn noch tun ? Ich versuche auf
jeden Fall die Dehnübungen. Ob ich mich an eine Stange hängen kann,
weiß ich nicht, da ich überhaupt keine Kraft mehr in den Armen habe.
Zeitweise kriege ich auch so etwas wie Stromschläge in die Arme. Über
Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Vielen Dank.
24.03.08, 17.08h Liebe Petra. Die KG kannst Du vergessen (in Bezug
auf Tennisarm), die Epispange genauso. Die erinnert Dich nur an das Problem,
das ist demorailsierend. Du bist im ganz normalen Tennisarm-Alter. Mach keine
Stosswellen:
Infos zu
Stosswellen und auch kein Kortison mehr!!!
Lies mal zu
Kortison spritzen. Deine Symptome Fallenlassen uns Stromschläge sind
normal, das wird schon bald besser, das kriegen wir schon hin. Mach das Dehnen
so gut es geht. Beim Hängen kannst Du auch reduziert machen, mit unten mit
den Füssen aufstehen und Gewicht abfangen und nur soviel belasten wie die
Arme tragen. Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Gitti, München <redneckstable
t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 1.
August 2007, 16.07 Uhr
Hallo ich bin 38 Jahre alt und leide seit fast 2
Jahren unter einem Tennisarm. Sämtliche Therapien habe ich durch, schon zum 4. mal Kortison gespritzt bekommen, was
aber auch nicht mehr hilft. Bin jetzt für eine Mini OP Ende August
angemeldet und hoffe dass das hilft. Die Dehnübungen würde ich gerne
ausprobieren aber - ich kann den Arm ja gar nicht mehr strecken! Ich verharre
in einer etwa 45 Grad-Stellung, denn die Schmerzen sind inzwischen so schlimm,
dass jedes Anspannen der Muskeln schon schmerzen bereitet, da muss ich noch gar
nichts heben!
07.08.07, 12.28h Liebe Gitti. Da muss man am
Anfang etwas durch die Schmerzen durch dehnen und etwas auf die Zähne
beissen, da sich bei Dir inzwischen die Sehnen, Bänder und Muskeln durch
die Schonhaltung etwas verkürzten. Es ist nicht sicher ob in Deinem Fall
die OP das Problem behebt, da die OP nur das Symptom (die Schmerzweiterleitung
im Ellenbogen beseitigt/unterbricht. Wenn der Muskelkrampf bestehen bleibt (was
er ohne Dehnen und/oder Stangehängen wird) kann sich das Problem dann
einfach an eine andere Stelle (die noch Schmerzen kann) verlagern, oft zur
Schulter hin oder richtung Hand. Lies mal die
Infos zur
OP. Lies mal
zu Kortison spritzen. Wenn ich Dich wäre würde ich sofort mit
der
Dehnübung beginnen. Kannst auch langsam steigern und wirst sehen, dass
der Winkel immer weiter aufgeht bis es dann mal durchgestreckt möglich
wird. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Ev. besser reduziertem Dehnen und Hängen (beim Dehnen weniger
stark ziehen, dafür Dehnung aber etwas länger halten und beim
Hängen mit den Füssen unten aufstehen und etwas Gewicht von den Armen
abfangen) wieder in den normalen Trainingsmodus wechseln wenn sich keine
weitere Verschlechterung einstellt, manchmal muss man auch 3-4 Tage etwas in
den Schmerz hinein dehnen bis man da durch ist. Aber so oder so keine Angst, da
es keine Entzündung ist wird es auch kaum schlimmer werden sondern bald
mal wieder auf dem Weg der Besserung. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch
ein gewisses Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer
noch und stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom
neu gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Die OP würde ich mal
verschieben, kannst ja immer noch machen später. Falls Du die OP doch
machst und später mit dem Resultat nicht zufrieden bist
(Wahrscheinlichkeit besteht) kannst Du mit meinen Tipps oben weitermachen.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Achim Hermann, Kempen <achim.hermann
t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 19.
Maerz 2008, 10.23 Uhr
Hallo, ich bin 50 Jahre alt. Bei mir fing das
Problem irgend wann Anfang letzten Jahres an. Ich weiss gar nicht mehr genau
wann, bevor man registriert das da was ist vergeht schon eine gewisse Zeit. Bin
dann zum Arzt, der dann erstmal mit der Standard-Medikation,
Endzündungshemmer, div. Salben anfing. Das half mir aber alles nicht
weiter. Auch die Stosswellenbehandlung hat bei mir überhaupt nicht
geholfen. Ich wurde auch zu einem Spezialisten überwiesen, der als letzte
Konsequenz das Eingipsen des Armes vorschlug. Gegen
Ende letzten Jahres habe ich dann in Abständen insg. 3 Kortisonhaltige
Spritzen bekommen. Mehr wollte mein Arzt nicht spritzen, weil die wohl doch
nicht ohne sind. Nach der 3. Spritze hatten sich die Beschwerden aber bis zur
völligen Beschwerdefreiheit gebessert, juhu. Anfang diesen Jahres merkte
ich beim Sport (Karate) aber plötzlich bei bestimmten Bewegungen ein allzu
bekanntes Ziehen... Zur Zeit bin ich mit den Beschwerden wieder da, wo ich
letztes Jahr vor den Spritzen war, also wieder voll dabei. Eine erneute
Kortisonhaltige Spritze hat mir nicht wirklich viel geholfen. Jetzt
hat mein Arzt mir aber was neues empfohlen, "Orthokin", das soll nach seiner
Aussage mit hoher Wahrscheinlichkeit was bringen, ist aber relativ teuer. Ich
solle mal überlegen und mich im Internet mal informieren. Ich bin aber
skeptisch und möchte auf jeden Fall eine zweite Meinung hören. Eins
ist aber klar, ich möchte die Beschwerden los werden, ich kann schon
keinem mehr vernünftig die Hand geben und meinen Sport habe ich leider
auch deswegen zurückgefahren.
19.03.08, 13.03h Lieber
Achim.Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz
einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung
am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine
chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein
Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach kein Kortison mehr,
schädlich und bringt nichts:
Lies mal zu
Kortison spritzen. Mit dem negativen Stosswellenerlebnis bist Du voll bei
den Leuten:
Infos zu
Stosswellen Gipsen wäre eine Katastrophe:
Lies mal zu
Gips-Problematik. Viele die Karate etc. machen haben das:
Lies mal zu
Fitness/Body etc. . Orthokin beim Tennisarm, wäre mit Kanonen auf
Spatzen schiessen ohne je zu treffen, das nächst waghalsigere wäre
der Vorschlag von Genmanipulation oder Rückenmarktransplantation bei
Tennisarm - probieren geht über studieren ... Orhokin ist
Eigenbluttherapie, aber dass es einem Arzt in den Sinn kommt dies bei einem
Tennisarm vorzuschlagen wäre wie der gleiche Vorschlag bei Zahnschmerzen.
Die probieren einfach ihr ganzes Repertoir durch, der arme Patient das
Versuchskaninchen ist ja nicht er, sondern nur Du. Hier Deine einzige wirkliche
Chance: Mach mal
die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Cornelia Haas, Düren <cojohaas
netcologne.de>
Eintrag vom Sonntag, 29.
Juli 2007, 19.58 Uhr
N'Abend zusammen, seit ca 4 Monaten quält
mich (49) ein Tennisarm. Der Orthopäde hat
bereits 3 Injektionen verabreicht, wo nach die Beschwerden ca 10 Tage besser
wurden. Beim letzten Besuch sprach der Arzt von einer Operation. Von
diesem Eingriff bin ich nicht begeistert und hoffe, dass es noch andere
Möglichkeiten der Therapie gibt. Gerade habe ich die Dehnübungen auf
Ihrer Seite entdeckt und hoffe damit, einen Erfolg zu haben. Was kann ich
außer dieser Dehnübungen noch tun, um die Beschwerden los zu werden.
Vielen Dank Cornelia Haas
07.08.07, 15.20h Liebe Cornelia.
Du bist richtig und bald geheilt ohne weiteres schädliches Kortison
Lies mal zu
Kortison spritzen oder OP
Lies mal
die Infos zur OPmit unsicherem Ausgang. Zusätzlich zu den wichtigen
Dehnungen wäre auch das
Hängen an der Stange sehr hilfreich da damit nicht nur
der Tennisarm therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive
Auswirkungen hat und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst
Handgelenke, Ellenbogen, Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter.
Das kann eingeengte Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend
zur Problemlösung beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das
bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine
Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Martina Ka*thip*iano(at)aol.com
Email vom 04.10.05,
13.52h
Seit ende juli, habe ich große Probleme im rechten
Ellebogen (Krankenschwester) Die Diagnose galt schnell als gesichert -
tennisarm. Zwei bzw. drei kortisonspritzen ohne den
gewünschten erfolg bei max. Schonung. Linker Arm schnell auch
betroffen durch Schonung des rechten Arms. Arbeiten sehr reduziert ohne erfolg.
28.september 2005 OP in Kaiserslautern nach Hohmann. jetzt in Gipschiene
trotzdem STARKE Schmerzen post OP. Linker Arm auch SEHR schmerzempfindlich.
Weiß Nicht mehr weiter!!!! Voltaren Tabletten helfen nicht - möchte
auch nicht umbedingt etwas stärkeres nehmen. BITTE um HILFE möglichst
noch heute eine kurze Rückmeldung.!! Vielen Dank im voraus Martina
(42)
04.10.05, 15.39h Liebe Martina. Die OP hat, leider wie
so oft nichts gebracht und wäre nicht nötig gewesen. Der Tennisarm
ist nur eine chronische Verkrampfung die durch eine Dehnung behoben wird. Bei
der OP schiesst
man mit Kanonen auf Spatzen (und trifft oft nicht einemal). Ruhigstellen
ist ebenfalls Gift für den Tennisarm, da dies den Krampf
verstärkt/fixiert. Aber jetzt vorwärts schauen! Beginne so bald wie
möglich mit
der
Dehnübung, ev. am Anfang reduziert. Lies den Dehnbeschrieb gut durch!
Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Ebenfalls werden dabei gleich beide Arme
"therapiert". Schmerzmittel kannst Du vergessen, die wirken beim Tennisarm
generell nicht. Auch
Kortison
wirkt nur 2-3 Wochen. Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts
ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine
Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging, Du wirst bald grosse Linderung erfahren denke
ich. Aber eine Durststrecke wird es ev. am Anfang geben, da musst Du durch.
Investiere einfach ca. 15 Minuten pro Tag und Du wirst Erfolg haben. Gute
Beserung und viele Grüsse von Thomas
Nico Schmidt <nico.schmidt@squadrat.com>
Eintrag vom Montag, 17. Juli 2006, 12.56 Uhr:
Hallo, ich bin 33
Jahre alt und setze mich nun seit Februar 2005 mit der Diagnose "Tennisarm"
auseinander. Auslösender Faktor war wohl mein nach längerer Pause
wieder regelmäßiges Squashen. Es folgten
zwei Cortison-Injektionen im Juli und November 2005 die jeweils zu ca. 3
Monatiger Beschwerdefreiheit führten. Allerdings sind die Schmerzen nun
mit noch stärkerer Intensität wieder aufgetreten. Seit 2
Wochen bekomme ich manuelle Therapie in Kombination mit Strom- und Ultraschall.
Keinerlei Verbesserung, im Gegenteil eher das subjektive Empfinden einer
ständigen Verschlechterung. Ich bin heute erst auf dieses Forum aufmerksam
geworden, so dass ich über die Wirkung der Dehnübungen noch nichts
berichten kann. Ich halte es mit der Bewegung des Arms so, dass ich keine
Schonhaltung einnehme, einerseits weil ich beruflich gezwungen bin am PC zu
arbeiten, andererseits, weil ich nicht auf Motorradfahren und sportliche
Aktivität verzichten möchte. Nun ist der Schmerz allerdings so stark
und stechend geworden, dass ich Schwierigkeiten beim Öffnen des
Reissverschlusses einer Jacke habe. Ein befreundeter Arzt erwähnte mir
gegenüber eine noch recht neue Therapieform, die eine OP umgehen
lässt. Hier würde durch eine Botulinum-Injektion in den betreffenden
Muskel eine Stilllegung bewirkt. Natürlich mit dem lästigen
Nebeneffekt des durchhängenden Mittelfingers. Hat jemand bereits Erfahrung
mit diesem Therapieansatz. Danke und liebe Grüße Nico
04.08.06, 09.34h Lieber Nico. Muskel lahmlegen: Wieso mit Kanonen im
Dunkeln auf Spatzen schiessen? Ich würde jedenfalls nicht
Versuchskaninchen spielen, das tönt etwa wie wegen Halsweh
Stimmbändern entfernen. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache
suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener
Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es
ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den
behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Mach
mal die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Petra Maulbetsch, Filderstadt <p.maulbetsch@osd-service.de>
Eintrag vom Montag, 18. September 2006, 11.19 Uhr:
Hallo, ich bin 43
Jahre alt und habe mein Problem mit dem Tennisarm bereits 2 Jahre. Da ich durch
reinen Zufall auf diese Seite gekommen bin, möchte ich vorab ein DICKES
LOB dafür aussprechen. Auch ich habe etlichen
Spritzen (Kortison) bereits hinter mir, sowie Krankengymnastik,
Schiene zum Ruhigstellen, Eingipsen, verschiedene Verbände e.t.c. Zuletzt
kannte man mich nur noch mit dieser Sportmanchette ... dann kam eine Operation.
Es war (anscheinend) eine "Neue" und "sehr erfolgreiche" Methode. Man hatte mir
die Sehnen nicht durchgetrennt, sondern "vereist". Mir wurde versichert,
daß diese Methode bis zu 3 Jahren eine Schmerzfreiheit garantiert. Die
Mini-OP dauerte ungefähr 20 Minuten, und es war die Hölle. Ich bekam
eine örtliche Betäubung, und man hatte das Gefühl das
ständig an einem herumgefeilt wird.(Das war von dieser Sonde, die
ständig sehr schnell rein und rausgeschoben wurde). Zuletzt wurde mein
Ellbogen verbunden. Am nächsten Tag wurde der Verband entfernt, und selbst
mein Orthopäde erschrak, als er die grosse Blase an der OP-Stelle sah. Das
war die Quittung, dass nicht gerade zimperlich mit mir umgegangen wurde. Am
Folgetag kamen meine Schmerzen (noch heftiger als vor der OP) zurück und
ich war total fertig mit den Nerven ...... Dann forschte ich selbst und
entdeckte Gott sei Dank Ihre super Seite bei Google. Habe 3 Wochen täglich
meine Dehnübungen gemacht, und war zum Schluß "SCHMERZFREI". Ich
konnte es nicht fassen ! Nach so langer Zeit ! Meine Frage an Sie: Habe vor
kurzem angefangen einen Pulli zu stricken. Nun habe ich bereits nach 2 Tage
stricken sehr starke Schmerzen. Ich weiss das ich es mit meinen
Dehnübungen wieder wegbekomme. Muss ich in Zukunft das Stricken sein
lassen ? Danke im Voraus. Gruss Petra
18.09.06, 13.50h Liebe Petra, vielen Dank für Dein tolles
Feedback und die Infos. Freut mich sehr geholfen zu haben. Bei Dir ist bisher
alles tip-top gelaufen (ausser der ganzen unnötigen Vorgeschichte - aber
das passiert leider dauernd und vorwärts schauen sonst wird man ja bitter.
Das mit dem Stricken ist normal. Du musst vor, zwischendurch und nach allen
verkrampfenden Aktivitäten (z.B. Stricken) etwas ausgiebiger Dehnen. Auch
sonst musst Du wohl auf reduziertem Niveau, je nach Leidensdruck, das Dehnen in
den nächsten Monaten weiterhin zu einer (guten) Gewohnheit werden lassen,
bis dann eines Tages (6-12 Monate) wohl mal alle Symptome vollständig auch
ohne Dehnen verschwunden sein werden.
= Ausbrennen des
Tennisarms. Nein, Du musst deswegen auf nichts verzichten, auch nicht aufs
Stricken, da es ja nicht die Ursache des Problemes ist, sondern nur das Symptom
zu Vorschein kommen lässt. Ich wünsche Dir und Deiner ganzen Familie
gute Gesundheit und Gottes Segen! Liebe Grüsse von Thomas
Rainer Willimann 8181 Höri-Schweiz <rawillimann@dplanet.ch>
Eintrag
vom Dienstag, 4. Juli 2006, 12.32 Uhr:
Ich bin 35 Jahre und habe das
problem seit ca.2 Jahren. Ich habe alle Salben und Cremen probiert, hatte auch eine Kortisonbehandlung die genau einen Monat
gewirkt hat und danach sind die Schmerzen wieder aufgetreten. Dann
habe ich Ihre Seite gefunden, und seit etwa 2 Mt. mache ich die
Dehnübungen und bin fast Schmerzfrei. Vielen Dank für Ihre
nützlichen Tipps. Ich kann Sie nur weiterempfehlen!!!
05.07.07h, 10.23h Lieber Rainer. Danke für das
positive Feedback. Freut mich sehr geholfen zu haben. Ich wünsche Dir und
Deiner ganzen Familie weiterhin gute Gesundheit und vor allem Gottes Segen.
Viele Grüsse von Thomas
Karl, St. Florian/Linz <k.dietachmair@direkt.at>
Eintrag vom Montag, 5. Juni 2006, 21.19 Uhr:
Hallo Thomas, bin 37,
Tennisarm seit ca. Mitte März, erste
Cortisonspritze am 10. April, nach einigen Tagen für ca. 1 Woche
völlige Schmerzfreiheit, danach aber Schmerzen kontinuierlich wieder mehr
geworden ( insbes. beim Rasieren am Morgen, Zähneputzen,beim
händ. Schreiben, Händeschütteln usw.) Hänge nun seit ca. 3
Wochen 5 - 6mal täglich für ca. 2 Minuten an der Stange, leicht
abgestützt, Schmerzen zuletzt eher mehr geworden ( postives Zeichen ?),
mache ausser Hängen nur wenige Dehnübungen. Wann kann ich deiner
Erfahrung nach mit deutlichen Besserungen rechnen und worauf sollte ich
besonders achten? Danke für dein tolles Engagement- vor allem dass nicht
mehr Schonen müssen hat nach einigen Wochen meine Lebensqualität
wieder sehr verbessert - mache nun wieder die Gartenarbeit uneingeschränkt
selber. Danke! Freue mich über eine Antwort von dir. Liebe Grüsse aus
Österreich!
06.06.06, 09.00h Lieber Karl. Gern
geschehen. In dem Fall reduziere das Hängen auf z.B. 5-6x 1 Minute,
könnte etwas zuviel gewesen sein bisher = leichter Rückfall der sich
aber schnell erholen wird. Investiere nun aber ein paar Minuten pro Tag auf
die
Dehnübung und die Variante
2.
Dehnungsart. Du musst jetzt ev. etwas Geduld haben, manachmal gibt es eine
Durststrecke in der nur wenig oder nichts passiert bis sich plötzlich fast
über Nacht eine Besserungsschub zeigt. Melde Dich doch in 3-4 Wochen
wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Wolfgang Widmann, Süssen, D <Widmann-Suessen@web.de>
Eintrag
vom Sonntag, 27. April 2003, 12.53 Uhr:
Hallo Thomas. Ich bin 43 Jahre
alt und habe seit ca. einem Jahr hin und wieder starke Schmerzen im rechten
Ellbogen. Dank Deiner genau beschriebenen Diagnose hat sich der Verdachte eines
Tennisarms bestätigt. Heute ist der dritte Tag mit den Dehnübungen
und ich bin total begeistert, eine deutlich spürbare Besserung. Habe die
Übungen auch schon einem Kollegen gezeigt der jetzt erst 2 Wochen krank
war und erfolglos mit Kortison behandelt
wurde. Bin überglücklich das ich mein erst vor kurzem
begonnenes Hobby Klettern hoffentlich weiterhin ausführen kann.Vielen Dank
für Deine hilfreichen Tipps und die Arbeit die Du Dir mit der Seite
machst. Melde mich aber bestimmt wieder um den Zustand mitzuteilen. mit
dankbarem Gruß. Wolfgang
28.04.03, 13.10h Lieber
Wolfgang. Freut mich wie es schnell geholfen hat. Verläuft soweit typisch.
Ende nächsten Monat wirst Du nur noch selten Schmerzen spüren im
normalen Alltag. Konsequent weiter dehnen, auch wenn es besser wird nicht damit
nachlassen! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Apropos klettern, so verlief
es bei einem Deiner Kollegen. Grüsse
von Thomas
Martin Wienke, Dortmund <m.wienke@web.de>
Eintrag vom Montag,
5. Juli 2004, 19.17 Uhr:
Hallo, auch ich, 48, hatte den üblen
Tennisarm. Über ein halbes Jahr Kortisonspritzen
(mindestens 12), Akkupunktur, nichts half. Dann stieß auf
diese Seite, ließ mich aufs Dehnen ein - und wirklich, nach wenigen
Wochen Besserung, nach ca. drei Monaten Heilung. Jetzt, etwa 9 Monate nach
Trainingsbeginn, habe ich den Arm schon längst vergessen. Ich kann nur
herzlich Danke sagen. Mit vielen Grüßen M. Wienke
05.07.04, 10.45h. Lieber Martin. Danke für das
positive Feedback. Freut mich wie es bei Dir gelaufen ist und ich wünsche
Dir weiterhin alles Gute und beste Gesundheit. Grüsse von
Thomas
Helga Eckert, misselliEckert@web.de
Email,
11.09.03, 12.28h
Hallo Thomas, ich bin 41 Jahre alt und habe seit Ende
Juli einen Tennisarm (vom Arzt diagnistiziert). Ich habe starke Schmerzen, kann
nicht mal den Arm ohne Schmerzen heben, geschweige denn eine Kaffeetasse.
Habe vom Arzt zwei Kortisonspritzen bekommen, haben
aber auch nicht geholfen. Er hat außerdem eine Lockerung der
Nackenmuskulatur vorgenommen (weil ich da so verspannt bin) und an der Schulter
rumgerenkt. Hat alles nicht wirklich was gebracht. Seit der letzten Spritze ist
es viel schlimmer geworden, kann es sein, dass der Arzt etwas erwischt hat, was
er nicht erwischen sollte (zB. die Knochenhaut??). Und was mach ich dann? Nun
bin ich auf deine Superseite gestoßen, und mache seit drei Tagen die
Dehnübungen. Ich habe aber das Gefühl, dass es schlimmer wird, statt
besser. Mach ich vielleicht etwas falsch?? Ich bin ziemlich demoralisiert,
obwohl ich den Tennisarm ja noch nicht solange habe, aber die Schmerzen sind so
stark!! Vielleicht weißt ja du einen Rat für mich. Ich danke dir im
voraus und sende dir viele liebe Grüße Helga
11.09.03 13.36h. Liebe Helga. Am Anfang, das ist
auch dokumentiert und bekannt, kann es durch das Dehnen etwas schlimmer werden,
insbesondere wenn Du es mit Dehnen eher etwas übertreibst (vor allem wenn
zu stark), also reduziere die Kraftanwendung, nur bis zum leichten Ziehen im
Arm dafür mach es lieber häufiger oder die Dehnung etwas länger
halten. Ansonsten ist bei Dir das Alter und der Verlauf typisch und sehr
aussichtsreich auf schnelle Besserung und Heilung innert 2-4 Monaten. Relax, es
kommt gut. Natürlich bist Du verspannt im Nacken, das ist aber nur ein
Symptom des Tennisarms und nicht die Ursache. Eine Behandlung an Nacken und
Schultern kannst Du erst mal vergessen, das wird dann automatisch besser. Die
Spritze hat kaum viel Schaden angerichtet, auch nicht an der Knochenhaut, die
massive Kortisonwirkung würde ein "Fehl-Spritzen"/Knochenhautverletzung
sowieso "zudecken" Du würdest nichts davon merken! Jetzt brauchst Du nur 2
Wochen Geduld mit Dehnen auch wenn Du kein sofortiges Resultat sehen solltest,
es kommt schon, glaub mir. [Glaube: "Vertrauen auf etwas das man noch nicht
sieht."] Schone den Arm nicht mehr. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's
Dir erging, gute Besserung und liebe Grüsse von Thomas
Armin
Eintrag vom Mittwoch, 23. Februar 2005, 15.41
Uhr:
Erst mal meine Vorgeschichte... ich arbeite als Programmierer und
sitze quasi ausschließlich am PC. Vor etwa 2 Jahren hatte ich ziemliche
Probleme mit der rechten Schulter- dies sprach man der Arbeit zu und hat
gespritzt und getan ohne Erfolg - es verschwand aber plötzlich (ohne dass
ich noch weiter etwas unternommen hätte). Prima! Nun hatte ich im Sommer
04 im Garten mal wieder diverse Arbeiten zu erledigen - u.a. das Setzen einer
Trockenmauer. Dazu konnte ich von einem beaknnten Steine haben, die dort
übrig waren. Ea waren zwei Hängerladungen voll (schätze eine
gute Tonne). Alle Steine also mit einem Helfer eingeladen und zu Hause wieder
abgeladen. Dann Stene gesetzt und einige waren einfach zu groß... habe
diese mit einem großen Vorschlagshammer auf ein besseres Maß
gebracht Das ging über zwei Tage und ich war danach recht erledigt... Nun
fing das Drama an - ich hatte plötzlich solche Schmerzen im Ellenbogen,
dass ich nichts mehr tragen konnte und Abends kaum das Bierglas halten konnte
Nachdem es auch nach ein paar Wochen nicht verschwunden war bin ich
notgedrungen mal zum Arzt - es war einfach nicht mehr zu ertragen! Es folgte
Kältetherapie und Reizstrom kombiniert mit Ultraschall sowie Salben... es
wurde mit der Zeit etwas besser - aber die gemessene Kraft beim zudrücken
der Hand war nur etwa 25 % der (schwächeren) linken! Nun bekam ich noch so
eine Spange verordnet - obwohl der Arzt davon nicht viel hält... ich
ehrlich gesagt auch nicht... das tragen hat tagsüber gestört und den
Schmerz etwas unterdrückt - aber Abends war´s dafür schlimmer
als zuvor. Nun folgte das Spritzen von Kortison... das
half jeweils etwa 1 Woche und das war´s dann. Habe 3 oder 4 Spritzen
bekommen (und auch brav zugenommen - ist aber Gott sei dank wieder
weg...). Nun hörte der behandelnde Arzt zum Jahreswechsel auf
und ich bin beim Nachfolger gelandet... der schaute sich das ganze kurz an,
drückte auf die entsprechenden Stellen (da geht man schon in die Knie!)
und verschrieb mir "Krankengymnastik" - so man das massieren des Ellenbogens
(schmerzhaft) so nennen kann. Dehnübungen habe ich ebenfalls gemacht
(wurden dort gezeigt - hatte die aber auch hier schon gesehen gehabt und
angewendet). Dort war ich 6 X und ich fand das trotz der Schmerzen ganz gut...
ev. weil es einfach schön ist, wenn der Schmerz nachlässt?!?!?!
Interessant fand ich übrigens die Frage, ob ich denn arbeiten würde -
ich sagte ja klar... er meinst naja - nicht jeder würde so arbeiten
gehen... Gestern hatte ich wieder einen Termin beim Arzt und ich musste
wahrheitsgemäß sagen, dass die Massage gut war - ich aber nicht
behaupten könnte, dass sich etwas verändert hat. Muss aber dazusagen,
dass bei diesem Wetter keine großen "mechanischen" Sachen (außer
Schnee schippen) mache und sich der Schmerz in Grenzen hält. Nur wenn ich
den Arm plötzlich ganz Strecke ist der Schmerz sofort da - aber ich kann
sogar mal nen Sprudelkasten tragen, was zu Anfang nicht ging! Nun meint der
Arzt es würde Zeit das ganze zu Ende zu bringen (und das finde ich
eigentlich auch... will im Sommer auch gerne mal wider Sport treiben, hanteln
stemmen, Motorrad fahren usw. ohne Abends schmerzen zu haben). Er sagt nun,
dass er zwei Möglichkeiten sieht und ich solle mich bis zum nächsten
Termin entscheiden (der ist in knapp 3 Wochen): 1) Stoßwellentherapie
(wird von der Kasse nicht bezahlt - aber die Gerätschaften hat er da).
Damit werden wohl auch Nierensteine zertrümmert. Er meinst nach 3
Sitzungen sollte man schon was merken und es würde mich dafür etwa
130 Euro kosten... 2) Operation (er meint ein kleiner Schnitt von etwa 2cm
würde reichen) So... was soll ich nun tun?? Gruß Armin
23.02.05, 16.59h Lieber Armin. Ausnahmsweise ist
hier guter Rat billig und in Deinem eindeutig beschriebenen Falle auch
zutreffend (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit). Bei Stosswellen
hast Du 20-30% Chance auf dauerhafte Besserung, ist aber auch unter
Lokalanästhesie noch sehr schmerzhaft, kostet was und ob diese
Vorschlaghammer-Methode langfristig keine andere Schäden überlass ich
Deiner Fantasie
Infos zu
Stosswellen. Der Tennisarm ist keine Entzündung darum
hilft auch Kortison nur
jeweils 10 Tage. Die OP hat eine geringfügig grössere Chance aber
auch grössere Risiken! Infos zur kleinen OP. Bei
der
Dehnübung hast Du über 90% Chance, kostet nicht, benötigt 10
Minuten pro Tag die Du in Wartezeiten legen kannst und wenn es innert 2 Wochen
keine ermutigende Besserung gibt, kannst Du alles andere auch später noch
machen! Auch das
Hängen an der Stange würde das ganze beschleunigen,
kauf eine im Sporthandel und klemm sie im Büro in den Türrahmen,
jedesmal beim Kaffeeholen oder WC vorübergehen hängst Du 30 Sekunden.
Du bist vermutlich zwischen 30-40 Jahre? Der Tennisarm wäre dann normal,
die Arbeiten im Sommer nur ein Auslöser, es wäre sowieso gekommen,
z.B. als Maus- oder PC-Tipp-Arm etc. Vergiss die Spange und alles Schonen und
ruhigstellen, Dehne konsequent und in 3-4 Wochen bist Du ein neuer Mensch und
in ein paar Monaten ist der Spuk vorbei. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder
wie's Dir erging und gute Besserund und Grüsse von Thomas
Monika, Burghausen <monika.pfeiffer@siltronic.com>
Eintrag vom Dienstag, 10. August 2004, 13.37 Uhr:
Ich heiße
Monika und bin 45 Jahre jung. Seit ca. 5 Jahren habe ich einen Golfarm. Die
erste Diagnose meines Hausarztes war Tennisarm, obwohl ich versuchte Ihm zu
erklären, dass es unten im Gelenk schmerzt. Ich tippe auf die
Computer-Maus. Ab und zu bekam ich Nacken-Massagen verschrieben, welche mir
schon etwas Linderung brachten. Auf Salbe habe ich inzwischen eine
Kontaktalergie entwickelt. Letzten Herbst riß mir endgültig der
Geduldsfaden und ich war beim Orthopäden. 6 x
Kortison war der "Erfolg". Kurzfristig war ich schmerzfrei. Ich habe den Arm
geschont, nicht mehr gestrickt und das Halten von kleinen Gegenständen wie
Nähnadeln verursacht immer noch Schmerzen. Vor 3 Wochen habe
ich mit Schüsslersalzen begonnen und weiß nicht genau, was ich davon
halten soll. Die Salz-Kombination ist für Sehnenscheidenentzündung,
aber meine Knieschmerzen sind weg. Nun habe ich diese Seite entdeckt und
versuche mich mit dehnen. Einen leichten Zug merke ich schon beim Dehnen,
abends und morgens schmerzt es ganz schön im Gelenk. Der Schmerz ist
allerdings nicht mehr so, als wenn einer ein Messer im Gelenk umdreht sondern
eher stumpf. Ich hoffe und dehne. Kann das nach so vielen Jahren noch
helfen?
10.08.04, 16.15h Liebe Monika, besser spät als
nie. Vergiss das Vergangene und Du wirst Dich bald an ersten Erfolgen mit
Dehnen (und am besten noch
Hängen an der Stange) erfreuen! Da der Schmerz mit den
Jahren ein "Memory" im Gehirn bildet, könnte es sein, dass Du ein paar
Wochen konsequent sein musst für grössere Erfolge, aber sie werden
sich einstellen, keine Angst. Das Memory lässt den Symptomschmerz noch
länger anzeigen auch wenn die Ursache schon behoben ist. Denk daran Du
hast "nur" eine chronische Verkrampfung. Ich denke Du musst ein paar Monate
konsequent Dehnen und dann noch ein paar Monate in Intensität und
Häufigkeit abnehmend. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder. Gute Besserung
und liebe Grüsse von Thomas
Maria, Saarbrücken
Eintrag vom Mittwoch, 7. Januar 2004,
14.46 Uhr:
50 Jahre, seit Juli plagt mich ein akuter Tennisarm. Ich bin
begeisterte Tennisspielerin und arbeite täglich mehrere Stunden am PC.
Seit August bin ich in Behandlung (spiele auch seither kein Tennis):
3 Kortisonspritzen, Massagen,
Ultraschall-Therapie, 3 Stoßwellenbehandlungen. Besserung hat das alles
nicht gebracht. Vor 2 Wochen bin ich nun zufällig auf diese Seite
gestoßen und dehne seither täglich. In den ersten Tagen hatte ich
den Eindruck einer leichten Besserung, doch ist das von Tag zu Tag
unterschiedlich. Ich glaube fest an deine Therorie und die vielen positiven
Rückmeldungen. Meine Frage nun, ab wann kann ich wieder mit dem
Tennisspiel anfangen und wann müßte ich eine erste gravierende
Besserung feststellen können. Über eine Rückmeldung würde
ich mich sehr freuen. Vorab schon einmal vielen Dank und herzliche
Grüße, Maria
07.01.2004, 15.30h. Liebe Maria. Du
kannst ab sofort wieder Tennis spielen. Nur Deine Schmerztoleranz (wenn Du's
nicht mehr aushälst vor Schmerz oder es deswegen keinen Spass mehr macht)
soll Dich begrenzen. Vor, zwischendurch und nach dem Tennis jedoch mehr Zeit
für Dehnübung aufwenden, wie bei allen Tätigkeiten die die
Verkrampfung des betroffenen Muskels fördern. Es gibt oft Phasen in denen
es nicht vorwärts zu gehen scheint oder auch Rückschläge (wenn
man tagelang zu kräftig dehnt/zieht), bei anderen dauert es 1 Monat bis
sie überhaupt ein erstes Resultat habe etc. ... aber das positive Resultat
WIRD kommen. Geduld ist eine Tugend und ehrlich gesagt gibt es keine grossen
erfolgsversprechenden Alternativen. Probier auch mal die
alternative 2.
Dehnung vielleicht 50% die 1. und 50% die andere. Du musst die Dehnung
jeweils mind. 1-2 Minuten halten. Während der Dehnung darf es ziemlich
"ziehen" sollte aber nicht stark schmerzen. Weiterhin viel Geduld und melde
Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Liebe Grüsse von
Thomas
Julien Fourier, Düsseldorf <JulienF78@hotmail.com>
Eintrag
vom Dienstag, 8. April 2003, 08.34 Uhr:
Hallo, ich bin auf der Suche
nach Hilfe auch auf diese Seite gestossen und möchte mal versuchen ob Sie
mir vielleicht weiterhelfen können. Obenstehende Artikel über
vermeintliche Knochenhautentzündungen die doch keine sind habe ich schon
gelesen und der Diagnosetest ist bei mir negativ. Also, ich habe seit etwa 1
Jahr schon ziemliche Probleme mit einer Kochenhautentzündung im Ellbogen
die vom Volleyballspielen herrührt, da ich dort seit 2 Jahren fast
ausschließlich nur noch die untere Annahme/ Baggern spiele. Bei jedem
noch so leichten "Durchschlagen" des Ellbogens habe ich extreme Schmerzen die
manchmal so schlimm sind, dass ich den ganzen Arm nicht mehr bewegen oder
belasten kann. Nach diversen Arztbesuchen die mir nicht wirklich viel gebracht
haben (ausser Kortisonspritzen die auch nichts
geholfen haben) würde ich gerne wissen was mir noch helfen
kann. Eine längere Sportpause (3 Monate) hat auch gar nichts geholfen,
eher ist es so, dass ich nach mehreren Wochen Pause bei den ersten Malen
Volleyball noch stärkere Schmerzen habe. Ich will und werde auch mit
Schmerzen weiter Volleyball spielen, hätte jetzt aber einige Monate Zeit
in der Sommerpause meinen Ellbogen zu heilen, was ich auch gerne nutzen
würde, da ich erst 25 bin und noch einige jahre spielen möchte, wenn
möglich schmerzfrei! Im Voraus schonmal vielen Dank!! Julien
08.04.03, 10.24h. Lieber Julien. Das Ruhigstellen
eher schadete und Kortison kaum half lässt trotz fehlgeschlagener
Tennisarm-Diagnose auf eine typische Verkrampfung schliessen, d.h. die
Dehnübung könnte helfen. Nützts nichts - schadets auch nichts.
Ich würde ein Versuch machen, nach 10 Tagen schon sollten grössere
Verbesserungen auftreten sonst kannst Du es wieder abbrechen. Mach aber noch
den Golferarm-Diagnosetest http://airbed.ch/tennisarm/diagnose.htm#Golf ev.
hast Du diesen noch nicht probiert und Dein Problem ist auf der Innenseite? Je
nachdem dann wende die Tennisarm- oder Golferarm-Dehnung an. Die Dehnung die
Dir mehr zieht/schmerzt wäre die die für Dich zutrifft. Wenn Du nach
der Diagnose nicht sicher oder wenn das Ziehen beim Dehnen nicht klar bei einer
Uebung stärker ist, nimm die Tennisarm-Dehnung oder ev. noch besser mach
beide! Melde Dich doch in 2-3 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung,
Thomas
Daniel Oschmann, Rodgau <Mistory@T-online.de>
Eintrag vom
Sonntag, 9. Februar 2003, 19.00 Uhr:
Hallo ich bin erst 19 Jahre und
habe vor einem Monat leichte schmerzen im unterarm bekommen, bin zum Hausartzt
der hat gesagt Sehnscheidenentzündung, hat mir darauf Diflofernac
Tabletten verschrieben. Nach vier Tagen danach bin ich zum Orthopaden
weil´s nicht besser wurde, der hat gemeint Muskel wäre
übersäuert, hat gleich mit kortison
behandlung angefangen (in Po) alle drei Tage, nach vier Tagen hab ich wieder
mit dem Artzt Gesprochen weil ich vor schmerzen wahnsinig geworden bin, der hat
darauf hin nochmal den Muskel abgetastet und hat gemeint ich hätte ne
Muskelverhärtung das kann dauern, hat mir dann fast drei wochen lang
Kortison gespritzt und eine Unterarmgipsschiene gemacht trage ich seit
zweieinhalb wochen, bringt auch nix. Bin dann zu einem anderen
Orthopäden der hat gesagt das er auch net mehr machen kann, hat mir aber
direkt in den unterarm ein Kortisonhaltiges Depot gespritzt, hat auch net
geholfen. Hab immer ein brennen im unterarm, zieht bis in die Hand hoch, aber
hauptpunkt der schmerzen sitzt unten in der innenseite des ellenbogens,
sehnenansatzes. Hab jetzt Gipsschiene ausgezogen wo ich diese seite gelesen
habe, das ist doch ein Tennisarm was ich habe oder? werde langsam wahnsinig
kriege die schmerzen einfach net los, bin normalerwerise fast jeden tag im
fitnesstudio gewesen. Habe zurzeit dauerschmerzen, egal ob ich den arm bewege
oder nicht, wollte fragen ob ich trotzdem ins fitnesstudio gehen kann mache
Bodybuilding. Kann ich es dadurch noch verschlimmern, schmerzen sind schon
ziemlich stark, aber macht mich psyschich kaputt wenn ich sehe wie die einjahre
harte arbeit wieder schrumpfen, hab schon ein Monat pause und es hat sich
nichts gebessert!!!
10.02.03, 08.11h Lieber Daniel.
Tönt ganz nach Tennisarm, aber mach mal den
Diagnose-Test, wenn es
anspricht, halte Dich an die Dehnungs-Anweisungen hier unter
Behandlung und Du wirst schon
bald Erfolg haben. Du kannst ab sofort weiter fitnessen, aber mach doch 'mal
bis es ganz weg ist (für einige Wochen) nur so 80-90% Deines normalen
Pensums, denn die Wahrscheinlichkeit besteht, dass Du den Arm (um Dein
Fitness-Ziel schneller zu erreichen) wirklich überfordert hast! Auch
besser mehr Durchgänge dafür weniger Gewicht! Mach um himmelswillen
keine Kortisonspritzen mehr, nach 3 Stück an die gleiche Stelle gibt es
bereits erste ireversible Schäden (Gewebe-Verklebungen)! Kortison bringt
wenn überhaupt nur 10 Tage Schmerzlinderung. Die Gipsschiene, also ein
Ruhigstellen schadet jedem Tennisarm. Im Fitnesscenter hat es ja immer irgendwo
eine Stange zu hängen, das solltest Du unbedingt vor dem Training,
zwischendurch in Pausen und am Schluss machen
Hängen an der
Stange, das wird Dir sehr helfen. Melde Dich nach konsequentem Dehnen doch
in spätestens 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung, es wird
schon wieder. Beste Grüsse, Thomas
Michael Volmar, CH-Gebenstorf <m.volmar@it-success.ch>
Eintrag
vom Mittwoch, 23. Oktober 2002, 22.01 Uhr:
Ich bin jetzt 34. Seit ca. 2
Jahren bin ich mit diesem Problem konfrontiert (also der grösste Mist, den
ich je hatte!).
Angefangen hat es im linken Arm. Irgendwann hatte ich die
Schmerzen satt und ging zum Arzt. => Kortisonspritze, vorübergehend OK.
Als es wieder anfing, ging ich in's China-Zentrum. Die chinesische Massage
(Akupunktur, Räucherstäbchen und eine sehr schmerzhafte "Massage",
wenn der Arm so schon schmerzt, [er hat mit den Muskeln und Bändern
Gitarre gespielt!]) habe ich 6 Wochen gemacht. Danach nochmal Kortisonspritze
(vom Hausarzt notabene) => OK. Leider fing es dann im rechten Arm an.
Bis jetzt habe ich hier 3 Kortisonspritzen intus und
habe die Schn... gestrichen voll. Auslöser waren (vermute ich)
im Karatetraining die Liegestützen (mit meinen 100kg auch nicht ganz ohne
;-) Heute Morgen hatte ich noch den Entschluss der OP. Meine fürsorgliche
Frau fand dann aber diese Page. Werde es mit den Dehnübungen erst noch
versuchen.
24.10.02 08.30h. Lieber Michael. Danke Deiner
Frau! Lies noch alles zur Operation auf dieser Homepage. Würde kleine OP
machen und aber vorher dem Dehnen noch ein paar Wochen Chance geben. Die OP zu
verarbeiten wird auch Zeit kosten und die Heilungschance ist nicht 100%!
Kortison würde ich nun nach 3x sicher nicht mehr machen, ist nur
schädliche Symptombekämpfung. Auslöser Karate kannst Du
vergessen. Es mag zwar Auslöser geben, aber es wäre so oder so
gekommen. Mach unbedingt alles so weiter wie gewohnt, auch wenn's schmerzt es
schadet nicht, wird also dadurch nicht schlimmer (abgesehen ev. vom Schmerzt
während, der ja aber schnell wieder abklingt). Liegestützen helfen
sogar! Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder! Konsequent Dehnen (, ev. noch
Stange hängen wenn's geht). Viel Erfolg und gute Besserung und bis dann,
Thomas
Stefan Knab, stefan_knab@web.de
Email vom 02.10.04,
11.36h
Liebe Leidensgenossen, ich möchte ganz kurz zu meinen
Verlauf der Epycondylitis einigehen und die durchgeführten Therapien die
schließlich bei mir zum Erfolg führten. Ich bin 34 Jahre alt und
männlich außerdem ein leidenschaftlicher Tischtennisspieler und
trainierte 2-3 mal pro Woche Tischtennis auch sonst bin ich sehr sportlich
aktiv und übe unter anderem auch schwerer körperliche Arbeiten aus.Im
letzten Jahr bekam ich ganz typische Schmerzen am Re. Ellenbogen nach einem
Trainingsabend. Die Schmerzen waren so stark, dass ich Nacht´s nicht mehr
schlafen konnte.Da ich in einem medizinischen Beruf tätig bin entschloss
ich mich gleich einer Therapie zu unterziehen. Die Folgt aussah 1x
Cortisonspritze das ganze wirkt gute 4 Wochen dann ging das ganze von neuem
los. Es entstand eine ausgeprägte Einschränkung des Arbeits und
Privatleben´s.Ich entschied mich einer kompetent Beratung bei einem
Orthopäden zu unterziehen. Er versetzte mir nochmals eine Kortisonspritze
und Manuelle Therapie. Inzwischen bin ich aber auf Ihre Seite gestoßen
und begann intensiv mindestens 2 mal täglich mich an eine Stange/Reck
hängen zu lassen und die Sehnen/Muskulatur am Ellenbogen zu dehnen. Ab
diesem Zeitpunkt ging es erheblich aufwärts sodass ich nach 6 Wochen zu 80
% Prozent beschwerdefrei war. Anschließend ging ich noch zur
Manuellen Therapie mit Ultraschallbehandlung dies tat ebenfalls etwas zu meiner
Besserung bei.Inzwischen kann ich behaupten zu 99 % Beschwerdefrei zu sein und
ein normales Leben auch mit Sport und anstrengender Tätigkeit ausüben
zu können. Ich möchte mich hiermit nochmals an die Leute die sich um
die Web-Seite kümmern zu bedanken da diese Tipps und Anregungen den
größten Erfolg brachten. Zum Abschluss möchte ich eine kurze
Aufstellung bringen nach Einteilung meines Heilungserfolges Hängen an
der Stange und Dehnübungen 60 % Manuelle Therapie 20% Körperliche
Grundfitness 20%. Die Kortisontherapie hatte keinen
anhaltenden Erfolg eher Erhöhung der Schmerzen bei nachlassen des
Wirkstoffes. So nun wünsche ich allen eine gute Besserung nach
meinem Motto auch Epycondylitis ist heilbar. Mit freundlichen Grüssen
Stefan. K
02.10.04 14.26 Super Stefan, danke für das
positive Feedback und weiterhin gute Gesundheit. Grüsse von
Thomas
Rainer Ilge
RIllge@t-online.de
Email vom
23.09.2004, 20.13h
Lieber Thomas, vielen Dank für die tollen Seiten
im Internet. Bin durch lauter Verzweiflung und Zufall auf Deine Seite geraten
und bin seit einigen Tagen wieder glücklich. Lese bitte den Anhang
(WinWord), den ich allen meinen Freunden geschickt habe.
Hallo
Tennisfreunde, wer jemals Probleme mit einem Tennisarm hatte, oder diesem
vorbeugen möchte, sollte mal unten angegebene Internet-Adreße
eingeben. Seit mehreren Jahren plage ich mich mit einem schmerzenden
Tennisarm herum. Habe mit Eis, Hitze, Salben, Tinkturen versucht zu
lindern. Bin mittlerweile 2x operiert, bin mit dem Laser und
Tensgerät behandelt worden und nicht zu vergessen
die zahlreichen Kortisonspritzen !!!! " alles für die Katz"
Durch Zufall bin ich im Internet auf eine interessante Seite gestoßen und
habe die Tip's sofort in die Tat umgesetzt. Nach 3 Tagen sind meine
Schmerzen soweit zurück gegangen, daß ich wieder Tennis spielen
konnte. Ich gehöre wieder zur Gruppe und fühle mich happy.
Gruß Rainer
24.09.04, 07.44 Lieber Rainer. Danke
für das Super-Feedback und, dass Du auch an Deine Kollegen denkst.
Schön wie das bei Dir gelaufen ist. Vor, während und nach dem Tennis
besonders ausgiebig Dehnen und Deine Heilung wird sich halten. Grüsse und
viele Tenniserfolge, Thomas
Patrick, Rastatt <patrick_kaltenbach@web.de>
Eintrag vom Donnerstag, 2. Dezember 2004, 17.38 Uhr
Hi, bin 41 Jahre
alt und schlage mich seit ca. 1 Jahr mit Golferellenbogen rum. Das meiste habe
ich schon probiert: Salben (Voltaren etc, auch Schuessler Salze), Cortisonspritzen (hilft immer fuer ca. 4 Wochen),
spezialbandagen... Nix hilft wirklich. Frustrationslevel wegen anhaltender
Trainingseinschraenkungen ist entsprechend hoch. Dehnen bisher auch nicht
besonders erfolgreich. Voll trainieren und versuchen zu ignorieren hilft nicht
besonders: relativ schnell ist ein Schmerzlevel erreicht den man nicht mehr
ignorieren kann!
30.11.04, 17.44h Lieber Patrick. Mach mit
dem Dehnen weiter. Aendere aber etwas daran, d.h. weniger stark dafür
Dehnung länger halten (falls Du bisher eher stark gezogen hast) oder dann
stärker wenn Du bisher eher Dehnung nur schwach gezogen hast (eher
unwahrscheinlich). Ev. findest noch eine Variante der Dehnung für
Golferellenbogen, z.B. die Dehnung mit Händen auf dem Rücken
ausgeführt oder ein Variante wie sie beim Tennisarm beschrieben ist.
Variante Dehnung 2. Manchmal muss man etwas ändern und
plötzlich wirkt es. Arm unbeding durchgestreckt bei Dehnung sonst wird
Wirkung zunichte gemacht. Zusätzlich solltest Du nun unbedingt mit dem
Hängen an der Stange anfangen! Hier sehe ich eine grosse
Chance für Dich und habe Geduld, manchmal dauert es 3-4 Wochen und
plötzlich setzt eine Besserung ein. Der Schmerz hat im Hirn ein "Memory"
gebildet und überlistet uns mit Symptomen die manchmal wochenlang schon
nicht mehr da sind. Das Löschen dieses Memorys dauert länger je
länger man vorher das Problem schon chronisch werden liess. Wünsche
Dir nun die nötige Geduld (sorry es gibt auch nicht viele Alternativen
dazu) und gute Besserung. Viele Grüsse von Thomas und melde Dich doch in 1
Monat wieder wie's Dir erging.
Kochem, Wiesbaden <kochemhudack@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 1. Dezember 2004, 23.04 Uhr:
Ich habe sein 2
Jahren einen schmerzhaften Tennisarm. Nach 1 1/2 Jahren zur Operation
entschieden. Die Sehne ist gespalten worden. Krankengymnastik, dehnen,
massieren, wärme, kälte nichts hatte genützt. 2 Monate nach der
OP immer noch die gleichen Schmerzen. Diese wurden dann im Abstand von 1 Monat mit Kortisonspritzen behandelt. Mein
Arzt sagt das die Knochenhaut entzündet ist dort wo die Sehne
damals drüberlief. Jetzt meine Frage: Helfen denn auch die
Dehnübungen nach einer OP? Die Sehne mit dem Muskel muß ja jetzt
nicht mehr gedehnt werden und eine Knochenhautentzündung bekomme ich doch
mit dem Dehnen auch nicht weg. Wäre ich vor meiner OP auf Ihre Seite
gestoßen, hätte ich mir vielleicht die OP sparen können. Denn
diese war sehr schmerzhaft. Über eine Antwort würde ich mich sehr
freuen.
30.11.04, 12.37h Lieber Kochem. Leider ist ein
Ablauf wie bei Dir nicht selten. Aber auch Dir sollte mit Dehnen und
Hängen an der Stange geholfen werden können. Die
Kortisonspritzen würde ich ab sofort absetzen, da sie nur Schaden
(Gewebeverklebungen) und sogar verantwortlich oder mitverantwortlich für
die Knochenhautentzündung sein könnten, da die Spritze mehrmals
direkt auf die Knochenhaut gesetzt wird, weshalb es bei Spritzengebung auch
stark schmerzen kann und auch bis zu 3 Tage danach noch Schmerzen kann bis dann
die Kortison-Wirkung einsetzt. Ob die Knochenhaut wirklich entzündet ist
kann ich nicht beurteilen, zweifle es aber zumindest an. Es tönt nach
einer einfachen Variante wenn man erklären muss was den noch Schmerzen
könnte wenn die OP erfolgreich war (was sie ev. ja doch nicht war?). Mach
die
Diagnose, wenn es anspricht würde ich langsam mit Dehnen anfangen. In
den ersten 10 Tagen eher dezent, d.h. nicht zu stark ziehen, sicher nie
über den Schmerzpunkt hinaus sondern knapp dafür dafür Dehnung
dort länger halten. Beim Hängen an der Stange nicht mit vollem
Gewicht sonder unten aufstehen/entlasten. Dieses Verfahren hilft auch nach der
OP bzw. bei verpatzter OP etc. Bei tatsächlicher
Knochenhautentzündung würde es mit Dehnen und Hängen
vorübergehend schlimmer werden, dann müsstest Du 2-3 Wochen schonen
und danach wieder anfangen. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie es Dir
erging. Beste Grüsse und viel Erfolg wünscht Thomas
P.S. Für
Deine Motivation: Lies die
Geschichte von Rainer der 2x verpatzt operiert war und nach
wenigen Tagen Dehnen Erfolg hatte damit!
Daniel Gaggenau <Thelord-Gaggenau@t-online.de>
Eintrag vom Mittwoch, 1. Dezember 2004, 20.58 Uhr:
Hi. Ich bin 26
Jahre und habe die Schmerzen im Ellenbogen (Golferarm) seit ca 1 1/2 Jahren.
Etliche Behandlungen wie Ultraschalltherapie und diclofenic voltaren un dco
waren erfolglos, nur die einnhame von prednisolon
(cortison) in höhe von 10 -15mg pro tag verhalf sofortige schmerzfreiheit,
was aber nach dem absetzen genau wie hier im forum beschrieben genau das
gegenteil also wieder schmerzen auslöst, achso bevor ich es
vergesse schmerzen tratten zuerst einseitig dann beidseitig beim bb training
auf, nun dehne ich seit 2 Tagen und hänge an der stange dank meines nun
endlich richtig diagnostisierten leidens durch einen rheumatologen da sich
sonst niemnad eine genaue diagnose aufstellen konnte, nun habe ich das super
forum und diese superseite gefunden und bin voller elan zu dehnen, nur eine
frage habe ich und zwar; seit 2 wochen habe ich das cortison abgestetzt und
habe wieder schmerzen, ist es schlimm oder besser gesagt würde es denn
heilungsprozess durch das dehnen beeinträchtigen wenn ich wieder die dosis
von 10 -15 mg cortison zu mir nehme um somit schmerzfrei zu sein, desweiteren
wollte ich frage ob es schädlich ist wenn ich 3x die woche trainiere
voallem bizeps und trizeps, belastet das negativ denn heilungsprozess, so das
war's hoffe das mir jemand weiterhelfen kann. vielen dank im voraus, viele
grüße an alle, Daniel
30.11.04, 12.37h Lieber
Daniel. Du bist richtig hier und wirst in wenigen Woche grosse Fortschritte
machen und im Frühjahr sollte der ganze Spuk vorbei sein für Dich.
Das Kortison hilft der Heilung nicht, im Prinzip hindert es sie auch nicht
direkt, aber indirekt, da diese Betäubung die reine Symptombekämpfung
ist (und eine grosse Belastung für mehrer Organe die dieses "Gift"
verarbeiten müssen) Dir die Wahrnehmung für die echten Symptome
nehmen und Du die Dehnung (machst Du's zu stark oder zu schwach?) nicht
beurteilen kannst. Dadurch wird es schwierig bis unmöglich für Dich
richtig dosiert vorzugehen - das Dehnen wird reine Glücksache und auch die
für das konsequente Weitermachen wichtige Motivation durch
Erfolgserlebnisse und Verbesserungen fällt weg. Also wenn Du schon
trainierst bist Du ja ein harter Junge und was Dich nicht umbringt macht Dich
härter, also vergiss das Kortison. Denk daran Du hast keine
Entzündung, d.h. Schmerzen die Du spürst machen Dein Problem nicht
schlimmer! Schwierige Vorstellung aber es ist so. Training Bizeps und Trizeps
kannst Du problemlos machen, Liegestützen werden sogar von mir zur
Ergänzung von Dehnen und Hängen empfohlen. Einfach vor allen ,
während und nach diesen und anderen verkrampfenden Aktiviäten
besonders gut und ausgiebig dehnen um der Verkrampfung (der Golferarm ist
nichts anderes als eine chronische Verkrampfung) entgegen zu wirken. Ebenfalls
im Fitness-Center zwischendurch immer wieder
an die
Stange hängen es hat ja überall genügend davon. Melde Dich
doch in 3-4 Wochen wieder. Viel Erfolg und Grüsse von Thomas
Sven Schumacher, Ladenburg <nospam@terratalk.de>
Eintrag vom
Sonntag, 21. August 2005, 17.37 Uhr:
Ich bin im typischen Alter (37) und
hab den Tennisellenbogen rechts (bin Rechtshänder) seit ca. 5-6 Monaten.
Am Anfang bekam ich eine Art Manschette die den Muskel durch Druck entlasten
sollte... dann Spritzen (Kortisonhaltig) ... nach nur
4 Spritzen bekam ich Pigmentierungsstörungen an der
Einstichstelle und die Schmerzen waren für ca. 3-4 Wochen
weg/weniger. Dann war alles wieder so wie vorher. Mit der Dehnungsübung
komme ich gut klar und habe fast keine Einschränkungen mehr. Die
Schmerzen kommen zwar bei bestimmten Bewegungen wieder raus, aber es ist nicht
mehr dieser lähmende Schmerz der mir die Kraft nimmt. Ich werde also jetzt
weiter dehnen und ansonsten mache ich alles ganz normal. Wenn dann in
spätestens 1-2 Jahren der Arm eh 'ausbrennt' werde ich es bis dahin sicher
ohne OP schaffen falls es nicht noch mal ganz massiv werden sollte. Das einzige
was mich noch interessiert: Wenn es keine Entzündung ist, wie hilft dann -
zumindestens kurzzeitig - das Kortison? IMHO ist Kortison kein Schmerzmittel
und trotzdem hat es den Schmerz genommen... Danke für die Tips.
Grüße aus Ladenburg
22.08.05, 13.14h Lieber
Sven. Danke für Dein positives Feedback. Du machst alles richtig, auch
Deine Uberlegungen und das weitere Vorgehen sind gut so. Ja Kortison ist
(leider) in dieser Beziehung ein ziemliches Wundermittel, wenn auch nur ein
Symptombekämpfer. Deshalb wird es von Aerzten auch viel und gerne
eingesetzt, da damit fast jede schmerzmeldende Stelle schnell wenn auch
praktisch immer nur vorübergehend "zugedeckt" werden kann. Sinnvoll
angewandt kann es im Ausnahmefall benutzt werden um dem Körper
während er sich selbst heilt eine Schmerzpause zu ermöglichen, aber
man sollte es immer als Schmerzmittel und nicht als Heilmittel betrachten,
deshalb ist die wiederholte Anwendung, besonders in Anbetracht der erhelblichen
Nebenwirkungen und möglichen Lanzeitfolgeschäden, fragwürdig.
Nur bei Asthma, schwerem Rheuma und einigen unheilbaren Krankheiten kann man es
mit keiner besseren Behandlung ersetzen. Dabei funktioniert es nicht nur bei
typischen Entzündungen sondern auch jener Sehnenansatz des Tennis- oder
Golferarms der durch den Muskelkrampf chronisch gereitzt ist wird damit
temporär ruhiggestellt, meldet sich aber mit nachlassender Wirkung des
Kortison nach 2-4 Wochen wieder, weil die Ursache ja noch immer besteht.
Hingegen wirken klassische Schmerzmittel (Aspirin oder auch stärkere
Geschütze) bei Tennis- Golferarm meist nur wenig oder überhaupt nicht
vermutlich weil es kein "typisches Schmerzsignal" ist dessen Rezeptoren im Hirn
geblockt werden kann. Lokal injizierte Schmerzmittel (Lokalanästhesie)
wirken hingegen schnell und gut aber nur wenige Stunden bis Tage. Weiterhin die
nötige Geduld, gute Beserung und viele Grüsse von Thomas
Andrea, h(punkt)ritter(at)utanet.at
Email 24.08.05, 09.00h,
Hallo Thomas! Ich heiße Andrea und bin 38 Jahre. Seit Winter 2004
litt ich unter einem Tennisarm. Geholt habe ich ihn mir, als ich meinem
4jährigen Sohn das Schifahren beibrachte und ihn immer wieder mit der
rechten Hand aufzog, nachdem er gestürzt war. Zuerst dachte ich, ich
hätte einen Muskelkater, zu Silvester konnte ich jedoch nicht mal mehr ein
Glas Sekt in der rechten Hand halten. Ich habe nun 7
Monate Schmerzen hinter mir (keine Therapie und keine der Kortisonspritzen
nützte). Ich bin leidenschaftliche Tennisspielerin, das konnte
ich natürlich sofort vergessen. Die Arbeiten im Haushalt und Garten machte
ich - so gut es ging - mit der linken Hand oder war angewiesen auf
Hilfe(schrecklich). Ich stand schon kurz vor der Operation, als ich auf diese
Seite im Internet stieß. Sofort begann ich mich an die Stange (zuerst
unserer Kinderschaukel im Garten) zu hängen. Nach EINEM Tag ging es mir
schon so viel besser, dass ich wieder Mut schöpfte, mir sofort eine
Stange, die man in den Türstock klemmt, kaufte, und nach einer Woche waren
die Schmerzen weg!!! Nach drei Wochen konnte ich wieder Tennis spielen und bin
seit dem schmerzfrei. Vielen, vielen Dank für deine Tipps!! Ich frage
mich nur, warum keiner der Ärzte, die ich aufsuchte (ein praktischer Arzt
und zwei Orthopäden), dieses einfache und sooo effektive Rezept kennt oder
weitergibt! Nochmals vielen Dank! Andrea
24.08.05, 09.02h Liebe Andrea. Danke für das tolle Feedback.
Super wie das bei Dir lief, freut mich geholfen zu haben. Sag es Deinen
Tenniskollegen weiter, man sieht sie ja rumlaufen mit Ellenbogen-Bandagen etc.
Ja unser Gesundheitssystem ist so eine Sache. "Götter in weiss" sind es
leider eben nicht, wir haben sie dazu gemacht, in Tat und Wahrheit kochen sie
natürlich auch mit Wasser und einige kochen überhaupt nicht, nicht
böse gemeint nur ein Fakt. Nur bei Tennis- und Golferarm als weltweit
praktisch häufigste Armerkrankung die vielleicht 20% der Bevölkerung
zwischen 30 und 40 betreffen, würde man es im Prinzip anders erwarten.
Lassen wir es uns eine Lehre sein und stellen wir am besten jede Diagnose und
Behandlung mal in Frage, holen andere Meinungen und vor allem suchen selber,
z.B. im Internet! Es gibt im Prinzip nur eine Person (neben Gott) die wirklich
an der Lösung Deines (z.B. gesundheitlichen) Problemes interessiert ist
und das bist immer nur Du selber. Wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit
und liebe Grüsse von Thomas.
Margarete Wilm, Bad Neustadt <margarete.wilm@online.de>
Eintrag vom Samstag, 3. Februar 2007, 16.39 Uhr:
Hallo Thomas. Ich
bin 45 Jahre alt. Ich habe heute im Internet deine Seite entdeckt. Seit 1 Jahr
habe ich einen Tennisarm. Ich habe mich damals am Ellenbogen genau am
Knöchelchen stark gestoßen. Nach wochenlangen Schmerzen habe ich es
mit einem Salbenverband und Tabletten versucht, es wurde aber nicht besser.
Erst nach einer Spritze und eine Wärmflasche wochenlang nachts im Bett (da
lag mein Ellbogen die ganze Nacht drauf) gingen die Schmerzen zurück. Auf
der Arbeit musste ich dann wieder an eine Maschine, die die Ursache vom
erstenmal war, hin, prompt bekam ich die Schmerzen wieder. Nach einer Spritze
und Wärmflasche wurde es langsam besser. Dann war ich beschwerdefrei. Dann
musste ich wieder an diese Maschine, und schon hatte ich es wieder. Jetzt war
die dritte Spritze fällig. Doch sie half nichts. Ich habe dann den Arzt
gewechselt, und schlug mir vor eine radiale Stosswellentherapie zu machen. Er
sagte zwar es tut sehr weh, ich dachte ich werde es schon aushalten. Nach einer
Schmerztablette und halbe Stunde warten ging es los. Ich muss noch sagen,
meine Haut am Ellbogen ist schon sehr geschädigt von den Spritzen (helle
Stelle). Dann ging es los. Es war fast nicht zum aushalten, nach der halben
Behandlung legte er eine Pause ein. Zum Glück hat er dann abgebrochen.
Meine Haut hatte danach eine kleine offnen Stelle. Jetzt überlege ich mir,
ob ich die Therapie nicht abbrechen soll, und es mit deinen Übungen
probieren soll? Was meinst Du dazu? Bitte um Rückantwort. Gruß
Margarete soll, und es mit deinen Übungen probieren soll?
16.02.07, 09.20h Liebe Margarete. Von Stosswellen
halte ich nicht viel, ich sage dem jeweils "mit Kanonen im Dunkeln auf Spatzen
schiessen".
Infos zu
Stosswellen. Du hast zuviele Kortison-Spritzen erhalten
Infos zu
Kortison, Deine Reaktion mit Pigmentstörungen (und vermutlich auch
Abbau von Fettgewebe) ist leider normal. Ich denke eine Therapiepause für
2 Monate um zusehen was Dehnen und Hängen bringt wäre angesagt. Mach
mal die
Diagnose, wenn sie anspricht, beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Axel Böttcher, Berlin <axelanne@versanet.de>
Eintrag vom
Montag, 29. Januar 2007, 17.00 Uhr:
Sehr geehrter Herr, jetzt schon
vielen Dank für Ihre technisch und inhaltlich außerordentlich gute
und ehrliche Internetseite. Ich bin ein Mann mit 65 Jahren, der -obwohl ehem.
beruflicher Büromensch- sein Leben lang seine Arme kräftig benutzt
hat (Sport und körperliche Arbeit).Im August 2006 bekam ich den
"Tennisarm". Nachdem ich beim Orthopäden rund 1.400,- für
"Lipatalon"- (Kortison-)Spritzen und Physiotherapie losgeworden war, kam
eine kurze Zeit mit kaum noch Schmerzen. Jetzt geht es aber wieder los.
Eigentlich hatte ich für morgen schon einen neuen Termin beim
Orthopäden. Doch dann fand ich Ihre großartige Internetseite. Soeben
habe ich den Termin beim Orthopäden abgesagt (hoffentlich verkraftet er
den finanziellen Ausfall !) und werde ab heute Ihre Dehnungsübungen
machen. Zu gegebener Zeit werde ich Ihnen berichten. Nochmals vielen Dank,
alles Gute für Sie und mit freundlichen Grüßen Axel
Böttcher, Berlin.
19.02.07, 13.16h Lieber Axel. Ich
denke Du bist richtig hier und wirst bald Erfolge damit haben. Du musst
überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die
Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Patrick, Nürnberg <Patrick-Reusse@online.de>
Eintrag vom Montag, 5. Februar 2007, 20.18 Uhr:
Hallo ich bin 21
Jahre und das Problem Tennisarm trage ich schon seit über einem Jahr mit
mir herum. Ich bin von Beruf Schreiner und bin täglich schweren
Belastungen ausgesetzt. Mein Arzt verabreichte mir 24 x Physiotherapie, 3
Kortisonspritzen und Armbandagen. Leider hilft ALLES NICHTS!! Heute sagte
er mir, es gibt keine Heilungschancen mehr. Ich sollte den Beruf wechseln. Aber
das kann es doch nicht sein oder? Ich hoffe es kann mir hier jemand
weiterhelfen. Wäre super von euch. Grüße aus Nürnberg,
Patrick
19.02.07, 13.00h Lieber Patrick. Du bist
völlig richtig hier und der Arzt ist "etwas fehlgeleitet", ist auch nur
ein Mensch. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache suchen, da
dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener
Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es
ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den
behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels.
Beginne mit der Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele
Grüsse von Thomas
Vera Hahn, Gailingen <vera.hahn@t-online.de>
Eintrag
vom Montag, 29. Januar 2007, 19.05 Uhr:
Sehr geehrter Herr, zuerst
möchte ich mich für Ihre tolle Internetseite bedanken. Ich bin fast
42 Jahre alt, und habe seit Oktober 2005 einen Tennisarm. Während der
ganzen Zeit war ich in Behandlung ( Akkupunktur und 3 Mal Kortison-
Spritzen ). Im Dezember 2006 wurden die Schmerzen aber wieder sehr stark,
ausserdem war die Beweglichkeit des Ellenbogen sehr eingschränkt ( Beugen
und Strecken ) nur noch unter Schmerzen möglich. Deshalb suchte ich noch
einmal den Orthopäden auf. Ich bekomme nun seit ca. 6 wochen Akkupunktur,
Physiotherapie, trage Epicondylitisbandage, 2 Mal täglich mache ich
Eisumschläge, 2 Mal täglich elektrische Nervenstimulation ( TENS ),
dann kommt noch täglich ein Quarkwickel darauf. Leider hat sich trotz all
dieser Therapien noch keine wirklich grosse Verbesserung eingestellt. Deshalb
habe ich mittlerweile auch schon mit dem Gedanken gespielt, mich operieren zu
lassen. Da ich meinen rechten Arm sehr geschont habe, leider zu Lasten meines
linken Arms, wurde links nun auch ein Tennisarm diagnostiziert. Sie schreiben
in Ihren Antworten oft, dass man sich nicht schonen sollte. Was ich wissen
möchte, könnte ich trotz der Schmerzen jetzt mit Tennisstunden
anfangen? Bisher habe ich gedacht, das dies ein Ding der Unmöglichkeit
sei, aber wenn ich Ihre Aussagen richtig interpretiere, wäre das ja gar
nicht so falsch. Dazu muss ich sagen, dass ich nicht vom Sport einen Tennisarm
bekommen habe, sondern von extremer körperlicher Arbeit ( Umbau in
Wohnung, Gartenarbeit ). Ich wäre sehr glücklich, könnte ich
meine Schmerzen und den enormen Zeitaufwand der Behandlungen mit Ihren Methoden
in den Griff kriegen. Vielen Dank im Voraus, liebe Grüsse Vera
Hahn
19.02.07, 13.12 Liebe Vera. Du solltest mal alle
Behandlungen stoppen und dem Dehnen und Hängen noch 4-5 Wochen Zeit geben,
damit Du dann auch weisst was geholfen hat. Eis ist kontraproduktion, unbedingt
lassen. Rest bringt nichts aber schadet auch nicht viel, ausser Geld, Zeit und
Nerven. Tennisstunden kannst Du anfangen wenn das Deine Schmerztoleranz
zulässt, einfach vorher, zwischendurch und danach besonders ausgiebig
dehnen. Schieb die OP auf solang wies geht, die Chancen sind nicht sehr gut
Infos zur
OP. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses Schmerz-Memory
im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und stärker an
auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu gemeldet wird. Es
muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3 Wochen) eine
Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft fast über
Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt nicht Schonen, das
bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine
Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es
verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine Entzündung sondern
ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Christine, Hemmingen <christinenimrod
web.de>
Eintrag vom Freitag, 25. April
2008, 11.31 Uhr
Hallo, bin heute zufällig auf diese Seite
gestossen. Habe seit 3 Monaten eine Epicondylitis, alles probiert, nix
genützt, gestern eine Kortisonspritze erhalten und ich habe heute nacht
nicht 1 Minute geschlafen vor lauter Schmerzen. Auslöser muss die Spritze
gewesen sein, kann meinen Arm kaum beugen oder strecken, es zieht im ganzen Arm
vor allem in der Einstichstelle der Spritze...DAS kann doch nicht normal sein,
oder? War schon immer gegen die Spritzerei und gestern habe ich in meiner
Verzweiflung leider vor dem Entdecken eurer Seite mir die Spritze geben lassen.
Was soll ich nun tun, trotz der Schmerzen dehnen oder erst mal ruhigstellen???
Vielen Dank und liebe Grüße Christine
25.04.08,
12.49h Liebe Christine. Kommt leider oft vor bei Spritzen, ich beschreibe das
auch hier: Lies
mal zu Kortison spritzen. Ich vermute die Knochenhaut wird durch
(unvorsichtiges) Spritzen angekratzt und gereizt, das kann 2-3 Tage noch etwas
unangenehm bleiben, aber normalerweise abnehmend. Schade, dass man so von den
14 Tagen positive Wirkung der Spritze noch weniger hat. Nachher ist sowieso
wieder alles beim alten. Ich denke warte mal bis Montag, wenn's dann etwas
verheilt ist, kannst Du sofort mit Dehnen anfangen. Beim Tennisarm sollte man
nicht nach einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung
der Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch
meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines
einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte
Dehnung jenes Muskels. Denke nicht die Schmerzen sind ja weg, weil die
Spritzenwirkung eben nur 2-3 Wochen maximum anhält, in der Zwischenzeit
wird die Verkrampfung aber ohne Dehnen noch schlimmer und in 1 Monat wärst
Du schlimmer dran als vor der Spritze! Beginne mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Du musst überhaupt nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das
es die Lebensqualität stark reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet
die Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da
der Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Anni aus Werder (Havel) <a_poeschel
gmx.de>
Eintrag vom Dienstag, 16.
Oktober 2007, 21.17 Uhr
Hallo, ich bin 43 und hab seit März 07
Probleme mit dem rechten Arm - ging zum Arzt , als die Schmerzen
unerträglich wurden. Hier gab man mir mehrere
Kortisonspritzen - alle 2-3 Tage, da dies eine Knochenhautentzündung sein
sollte. Danach ging´s nicht viel besser - außer, dass die
Schmerzen, die durch die Spritzen verursacht wurden, mich nicht happier gemacht
haben. Da das nicht half erhielt ich eine - für meine
Verhältnisse recht brutale Stoßwellentherapie - direkt auf das
"Schlimme" Ellenbogengelenk - der Arzt meinte nur - dadurch würden die
Selbstheilungskräfte "aktiviert". Das Spiel sah ich mir 4 x an - dann ging
ich nicht mehr hin - hab noch 750 an den Doc (gelernter Orthopäde
mit Spezialisierung auf Schmerztherapie) bezahlt, mit dem Effekt, das nie eine
Besserung eintrat. Jetzt probiere ich schon seit ca. 4 Wochen Deine
Armgymnastik - aber hab auch hier leider noch keine Besserung bemerkt. Was kann
ich nich tun? Da ich täglich sehr viel am PC arbeite brauche ich
natürlich mein rechtes Händchen - bin ausserdem Rechtshänderin -
so dass hier auch nicht von " ich pack den Arm mal in die Schonhaltung" die
rede sein kann. Bin dankbar für jeden Tipp und grüße alle
"Mitleidenden "recht herzlich. Anni
17.10.07, 11.26h Liebe
Anni. Aufgrund deines Alter, der Symptomatik und der typisch falschen
Behandlungen kann fast sicher von einem Tennisarm ausgegangen werden und da
liegt die Heilung nur beim Dehnen. Probier auch mal die
2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts! Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer
Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der
Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch
meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines
einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte
Dehnung jenes Muskels. Mach doch nochmal
die
Diagnose so um 100%ig sicher zu sein, dann mach weiter mit
der
Dehnübung. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Du musst überhaupt
nicht Schonen, das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark
reduziert! Nur Deine Schmerztoleranz bildet die Grenze, auch wenn es stark
schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der Tennisarm keine
Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor, zwischendurch und
nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der
Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken.
Geduld ist jetzt angesagt. Melde Dich doch in 4-6 Wochen wieder wie's Dir
erging. Gute Besserung und viele Grüsse von Thomas
Ja mit Stosswellen
Infos zu
Stosswellen und Kortison
Lies mal zu
Kortison spritzen bist Du leider nicht die Einzige.
Uli, Siegen <u.loecher@loecher.de>
Eintrag vom
Montag, 5. Maerz 2007, 15.50 Uhr:
Hallo Thomas, ich bin 42 Jahre alt,
habe die "Golferarm"-Problematik seit 2 Jahren und verfolge das Forum nun schon
ca. einem Jahr. Da ich bis vor dem Ereignis mit den Armbeschwerden und meiner
Patellasehnenruptur im Sommer 2005 (6. OPs) intensiv Leichtathletik (Mehrkampf
mit Speerwurf, Diskus, Kugel- u. Steinstoßen) betrieben habe, kann man
sich vorstellen, wobei ich mir den "Golferarm" zugezogen habe. Es war beim
Kugelstoßen mit einer für Demonstrationszwecke zu leichten
(Schüler-)Kugel. Sofort war ein stechender Schmerz da, wie bei einer
Zerrung oder einem Sehnenanriß, der im Verlauf der 24 Monate nicht mehr
weggegangen ist. Nebenbei bemerkt arbeite ich viel am Computer mit dem
berühmt, berüchtigten Zwei-Finger-Suchsystem. Was wurde bisher
behandlungstechnisch nach der Diagnose "Epicondolytis medialis humeri" alles
gemacht? Zweimal Kortisonspritzen im 15 Monats-Abstand, Epibond-Bandagen,
Tapes, regelmäßige Dehnübungen und nun sogar die extrakorporale
Stoßwellentherapie. Keine einzige Therapie schlägt an. Eher im
Gegenteil. Die Kortisonspritzen helfen ca. 2 - 3 Wochen, das mehrmonatige
Dehnen und Aushängen an der Reckstange nach den Anweisungen deiner
Homepage bringen leider ebenso keinerlei Besserung und die aktuelle
Stoßwellentherapie erzeugt "nachhaltige" Höllenschmerzen, wobei das
zusätzliche Dehnen diesen Zustand nur noch verschlechtert. Das mehrfach
beschriebene Ausbrennen kann ich leider beim besten Willen noch nicht erkennen
oder erahnen. Ich habe gut und gerne 3 Monate regelmäßig gedehnt,
allerdings ist der Arm morgends aber trotzdem "steif" und sobald ich wieder mit
Krafttraining (Bankdrücken, Curls, etc.) oder Wurfdisziplinen angefangen
habe, gibt es einen akuten massiven Erinnerungsschmerz zu verzeichnen, der in
ein chronisches Stadium übergeht. Nach diesem Verlauf sehe ich fast schon
keinen anderen Lösungsansatz mehr, als wie den minimal-invasiven
(ambulanten) OP-Ansatz zu wählen. Oder siehst Du noch eine andere
Möglichkeit? Viele Grüße Uli
06.03.07, 07.39h Lieber Uli. Beim Golfarm sollte man nicht nach
einer Ursache suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der
Abnützung jener Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch
meist ab 35 auftritt. Es ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines
einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte
Dehnung jenes Muskels. Kortison würde ich nach 2x keine mehr machen, das
gibt permanente Schäden (Gewebeverschmelzungen/Verklebunen etc.
Infos zur
Kortison. Lies mal die
Infos zur
OP (Von Stosswellen halte ich auch nicht viel:
Infos zu
Stosswellen.) Ich würde keine OP machen, nicht nur weil die
Erfolgsaussichten nicht riesig sind sondern vor allem weil die Chance besteht,
dass sich später noch Dein anderer Tennisarm melden könnte und wieder
später die Innenseiten (Golferarme) und es kann es doch nicht sein, dass
man 4 OP's machen muss deswesen ...
Lies mal unter
Mehrfache Golfarme/Tennisarme. Probier auch mal die
2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts! Könnte sein, dass Du beim Dehnen
generell (ungeduldig) übertreibst zu sehr reisst was kontraproduktiv
wirken kann, nicht über den Schmerzpunkt hinaus ziehen, Dehnung lieber
länger halten. Es ist richtig, nicht alle Golfarme brennen aus und nicht
alle nach 1,5-2 Jahren. Irgendwann hast Du Recht und die Minimalinvasive OP ist
eine Alternative die ich Dir nicht absprechen kann. Jedenfalls wünsche ich
Dir damit viel Glück, könnte in diesem Fall dann doch eine der
letzten Chancen sein. Halte mich auf dem Laufenden, insbesondere wie es dann
1-2 Monate nach der OP aussieht. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Uli, Email vom 06.03.07
Hallo Thomas, ich danke dir
für deine Antwort. Ich hoffe, Du hast meinen Eintrag mit dem Golferarm nur
verwechselt, weil du den mehrmals "Tennisarm" anführst. Wie auch immer,
die Dehnungsmethoden und auch das Aushängen an der Reckstange werden von
mir seit geraumer Zeit (6 Monate) "vorschriftsmäßig" gemacht. Es
bringt aber eigentlich gar nichts. Erwähnen muss ich vielleicht, dass bei
mir - neben einer möglichen Sehnen-/Muskelansatzverkürzung - auch
eine mechanische Irritation vorliegen könnte. Beim Beugen des Ellenbogens
Kracht und Knackt es im gelenknahen Ellenbogenbereich, so als wenn zwei Sehnen
übereinandergleiten bzw. reiben. Vielleicht sind das noch
Knorpel-/Knochenablösungen, die nach dem Kugelstoßen vor zwei Jahren
entstanden sind und noch nicht verkapselt sind. Am Röntgenbild konnte man
seinerzeit von einer Knorpelabsplitterung jedenfalls nichts feststellen.
Unterstützt man trotzdem die Theorie von einer "Gelenkmaus", und
ausnahmsweise nicht die der Sehnenverkürzungen, so wäre hierfür
eine Erklärung gegeben, warum Kortison so gut bei mir gewirkt hat. Neben
der Schmerzausschaltung setzt Kortison zumindest temporär eine
existierende Entzündung auf ein erträgliches Maß herab. Als
Dauerlösung ist das natürlich nicht weiterzuverfolgen. Ich
weiß, wovon ich rede: Mir ist nach viermaliger
Kortisoninjektion im Jahre 2005 beim Weitsprung die Patellarsehne gerissen (6.
Ops). Beim dem Patellarspitzensyndrom, ähnlich dem klassischen Tennisarm,
liegt in der Regel jedoch keine Entzündung vor, weshalb Kortison im
nachhinein betrachtet absolut kontraproduktiv ist. Was mich auf
deiner Homepage bzw. in dem Forum ein wenig wundert, ist, dass zum Therma
"Operation" immer noch mehr oder weniger die Rede von der klassischen
Einkerb-OP die Rede ist, die früher einen stationären Aufenthalt und
erhebliche (langandauernde) Immobilisation verursachte. Wenn Du dir den Link
des Arztes mit der minimal-invasiven OP-Methode anschaust, so erkennt man, dass
die Evaluierung von ca. 500 Patienten ein Jahr nach der OP eine erhebliche
Zufriedenheit und eine funktionell deutliche Verbesserung (inkl.
Schmerzminimierung) von über 90 % der Patienten herauskristallisiert hat.
Das Motto "Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast",
will ich besser nicht näher ausführen. Ich glaube aber, dass die
Ergebnisquote an erfolgreich operierten Patienten zumindest über derer der
Plazebo-Quote (ca. 50 - 60 %) und klassischen OP-Methode (30 - 50 %) liegen
dürfte und diese OP nach einer zweijährigen Leidensvorgeschichte
durchaus ins Auge gefasst werden kann. Eine Bitte an Dich: Es wäre daher
schön, wenn Du im Forum deutlicher die Unterschiede zwischen den
verschiedenen OP-Methoden darstellen könntest, ansonsten kommt man
unbewusst in Versuchung "Äpfel mit Birnen" zu vergleichen. Es wäre
auch hilfreich, wenn die Anzahl der mit der minimal-invasiven OP nicht
erfolgreich operierten Patienten im Forum herausgearbeitet werden könnten,
wenn es diese denn geben sollte. Selbstverständlich fairerhalber auch die
erfolgreich Operierten. Vielleicht haben sich bei dir solche zu typisierenden
Patienten/Betroffenen ja irgendwann gemeldet. Wenn Du Aussagen zu solchen
Kriterien hast, wäre ich dir dankbar, wenn Du mir einmal Auszüge
(ohne Namen und Emailadressen) oder den Link dazu angeben könntest. Vorab
bedanke ich mich ganz recht herzlich bei dir!!! Viele Grüße
Uli
06.03.07, 09.28h Lieber Uli. Da die meisten Aerzte an
welche die Patienten gelangen noch die alte grosse OP ausführen kann man
nicht nur von der Kleinen reden, aber die Minimalinvasive ist sicher die die
man machen sollte, was ich auch so schreibe. Da ich aber nicht der bin der OP's
empfiehlt, habe ich dem Thema bisher keine grosse Aufmerksamkeit gewidmet
ausser, das ich Meldungen aus dem Forum sammle. Du findest auf dieser Seite
Infos zur
OP alle Infos und Feedbacks (positive und negative) die ich je erhalten
habe. Ich hoffe, dass die Quoten der OP wirklich viel besser sind als ich
glaube, da ich mir bewusst bin, dass sich natürlich die erfolgreich
operierten nicht hier melden (für die ist es ja dann erledigt) sondern nur
die danach noch weiterleiden. Insofern denke ich, ist in Deiner speziellen
Situation die OP wohl der nächste logische Schritt. Gute Besserung, melde
Dich wieder und viele Grüsse von Thomas
Charly, Goch <charlyz
t-online.de>
Eintrag vom Montag, 17.
Maerz 2008, 23.19 Uhr
Hallo, bin 47 Jahre alt und habe mir letzten
Sommer (Juni) beim Windsurfen einen ziemlich üblen Tennisarm zugezogen,
vermutlich ausgelöst durch zu starken Zug am linken Arm (Bin aber
Rechtshänder). Bin bereits vor einigen Monaten auf Deine tolle Seite
gestossen, habe einige Berichte durchgelesen und habe auch die Dehnübungen
durchgeführt (seit November) . Dabei habe ich mir auch eine Reckstange
zugelegt, um die Übungen kombiniert durchzuführen. Die erste Kortisonspritze im August war ein voller Erfolg, ich
hatte einen Monat überhaupt keine Probleme, da hatte ich die Wirkung der
Spritze unterschätzt. Nach einem Monat kam der Tennisarm langsam wieder
zurück, im November war es so heftig, dass sich sogar eine Entzündung
einstellte (blauer Fleck um den Sehnenansatz). Ich habe mir dann noch eine
zweite Spritze geben lassen, die dann aber nicht mehr so den Erfolg brachte.
Der Tennisarm ging für zwei Monate weg, die Entzündung
aber blieb, und danach ist der Tennisarm auch wieder gekommen. Durch ein MRT
wurde diese Entzündung auch am Epicondolytis nachgewiesen, was anderes
konnte durch das MRT nicht nachgewiesen werden. Bei Interesse kann ich Dir
Bericht/Bilder vom MRT schicken. Zweimal war ich auch bei einem guten
Chirotherapeuten, der am Halswirbel eine Wirbelblockade lösen konnte. Es
hat zwar meine Beweglichkeit verbessert, der Tennisarm ist jedoch geblieben. Er
hat mir zunächst auch von einer minimalinvasiven OP abgeraten. Mit der
Entzündung scheint die Sache wohl kein ganz so typischer Tennisarm zu
sein, da der klassische Tennisarm keine Entzündung verursacht. Der
Chirotherapeut meint, der blaue Fleck kommt vom Reissen der Sehnenfasern am
Sehnenansatz. Mit Voltarensalbe und Einnahme von Wobenzym N und Vitamin E auf
pflanzlicher Basis konnte ich bislang die Entzündung ein bischen
eindämmen, je nach dem wie ich den Arm bewege, verspüre ich am
Epicondolytis selbst ein Stechen oder Brennen, als wenn die Sehne an dem
Knochen reibt. Von daher gesehen kann ich die Übungen auch nur mit
beschränkter Intensität ausführen. Derzeit bin ich am
Überlegen, doch die OP durchführen zulassen, habe aber auch so die
Zweifel, ob sich dann wirklich Besserung einstellt. Daher wollte ich mal ganz
gerne Deine Meinung zu meinem Fall hören, vielleicht kennst Du ja einen
Fall, der ähnlich wie meiner gelagert ist. Vielen Dank schon mal im Voraus
für Deine Antwort.
19.03.08, 16.16h Lieber Charly.
Dein Fall ist nicht untypisch. Völlig tennisarmüblich ist Dein Alter
und die Wirkung der 1. und 2. Kortison-Injektion. Probier auch mal die
2.
Dehnungsart manachmal macht man eine Dehnung besser als die Andere.
Ellenbogengelenk beim Dehnen aber voll durchgestreckt sonst wird die Dehnung
aufgehoben und nützt nichts! Das Surfen war nicht schuld, sondern nur der
letzte Auslöser. Beim Tennisarm sollte man nicht nach einer Ursache
suchen, da dieser ganz einfach eine Alterserscheinung der Abnützung jener
Muskel-Sehnenverbindung am Ellenbogen ist und dadurch meist ab 35 auftritt. Es
ist ganz einfach eine chronische Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den
behebt man wie ein Wadenkrampf durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. OP
würde ich Dir auch abraten:
Lies mal
die Infos zur OP Ebenfalls solltest Du kein Kortison mehr machen, da ab der
3. Injektion am gleichen Ort ireparable Schäden beginnen
(Gewebeverschmelzungen, Pigmentschäden, Fettabbau etc.)
Lies mal zu
Kortison spritzen Etwas was Aerzte wirklich gut können ist
Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und
Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung
(Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so
oder so in den Schmerz hinein mit vorsichtigem Hängen anfangen. Aus
Erfahrung denke ich, das die meisten solcher beschriebenen "Entzündungen"
die mit konv. Behandlung über Monate nicht bessern (Diagnose Knochenhaut-
oder Sehnenscheiden-) sind Fehldiagnosen sonst wären sie ja kuriert worden
Lies mal nach
hier unter Sehnenscheiden-Entzündung. Vorsichtig oder reduziert
heisst, unten mit Füssen aufstehen und Gewicht von den Händen mit den
Beinen Abfangen und nur über Wochen den Zug langsam steigern wenn es nicht
schlimmer wird. Wenn es einen Rückfall gibt mit den Schmerzen durch
Dehnen/Hängen, 1 Tag pausieren und danach wieder etwas reduzierter
Anfangen damit. Nicht weit über den Schmerzpunkt hinaus dehnen, Dehnung
lieber länger halten, es nützt auch so. Also je nachdem wie mutig
oder verzweifelt Du bist, kannst Du jetzt oder später das
Hängen an der Stange probieren. Wird's dadurch aber nur
immer wieder schlimmer musst Du damit abbrechen und zu klassischen Behandlungen
zurückkehren. Bei Dir hat es durch diese Dauer hindurch ein gewisses
Schmerz-Memory im Hirn gebildet, d.h. der Schmerz zeigt oft immer noch und
stärker an auch wenn er eigentlich vom Arm nicht mehr als Symptom neu
gemeldet wird. Es muss nicht, aber dadurch könnte es am Anfang (2-3
Wochen) eine Durststrecke ohne oder mit wenig Erfolg geben und dann aber oft
fast über Nacht Besserungs-Schübe geben. Ich denke nach wie vor, dass
Deine einzige Chance es dauerhaft in den Griff zu kriegen die Dehnungen sind,
reduziert machen bis es eindeutig nur noch bessert ist sicher das richtige
Vorgehen. Einfach immer vor, zwischendurch und nach verkrampfenden
Aktivitäten besonders ausgiebig Dehnen, um der Verstärkung des
Krampfes durch diese Aktivitäten entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 6-8
Wochen wieder wie's Dir erging. Gute Besserung und viele Grüsse von
Thomas
Indra, Schlitz Hallo hat jemand erfahrung mit Volon a 40
behandlung beim Tennisarm bin schon seit März krankgeschrieben?
22.09.07, 14.47h Liebe Indra. Volon zielt auf endzündliche
Gelenkserkrankungen wie Arthrosis und Artritis etc. und wird leider anscheinend
auch bei Tennisarm empfohlen gem. Indikationen. Der Tennisarm ist jedoch keine
klassische Entzündung - was ein grosser Irrtum der Medizinwelt ist, aber
eben, sorry, "shit happens" immer wieder. Es ist ganz einfach eine chronische
Verkrampfung eines einzelnen Muskels und den behebt man wie ein Wadenkrampf
durch eine gezielte Dehnung jenes Muskels. Deshalb wird Volon auch nichts
bringen, im allerbesten Fall ein paar Tage weniger Schmerzen und nach Absetzen
ist wieder alles beim Alten oder schlimmer. Es gilt hier daselbe wie bei
Kortison: Lies
mal zu Kortison spritzen Etwas was Aerzte wirklich gut können ist
Entzündungen behandeln (Antibiotika, Entzündungshemmer und
Ruhigstellen/Schonen). Wird es aber mit der konv. Behandlung
(Entzündungshemmer, schonen, warten) nicht besser, dann würde ich so
oder so um mit der Dehnübung anfangen. Sehr gut wäre auch das
Hängen an der Stange da damit nicht nur der Tennisarm
therapiert wird, sondern weil es auch diverse andere positive Auswirkungen hat
und vieles Lösen kann. Es dehnt und löst Handgelenke, Ellenbogen,
Schulter, Nacken, Rücken bis zum Becken hinunter. Das kann eingeengte
Blutgefässe oder Nerven "befreien" und entscheidend zur Problemlösung
beitragen! Mach mal
die
Diagnose, nur so um sicher zu gehen. Du musst überhaupt nicht Schonen,
das bringt nichts ausser, das es die Lebensqualität stark reduziert!
Könntest gleich wieder zur Arbeit. Nur Deine Schmerztoleranz bildet die
Grenze, auch wenn es stark schmerzt, es verschlimmert das Problem nicht, da der
Tennisarm keine Entzündung sondern ein Krampf ist. Einfach immer vor,
zwischendurch und nach verkrampfenden Aktivitäten besonders ausgiebig
Dehnen, um der Verstärkung des Krampfes durch diese Aktivitäten
entgegenzuwirken. Melde Dich doch in 3-4 Wochen wieder wie's Dir erging. Gute
Besserung und viele Grüsse von Thomas
Nebenwirkungen von Volon 40:
http://www.gelbe-liste.de/dbabfrage/WWCGI.DLL?GLWIN~BASIS~16394~10048
: Nebenwirkungen: Endokrinium, Stoffwechsel, Elektrolyte: adrenale Suppression,
Cushing-ähnl. Symptomatik (Vollmondgesicht, Stammfettsucht).
Wachstumsverzögerungen b. Kdrn., Stör. d. Sexualhormonsekretion
(Amenorrhoe, Hirsutismus, Impotenz). Vermind. Glukosetoleranz. Diab. mell.
Natriumretention m. Ödembild., vermehrte Kaliumausscheid.
(Rhythmusstör.!). Haut: Striae rubrae. Atrophie. Teleangiektasien.
Miliaria. Hypertrichose. Follikulitis. Pigmentverschiebung. Verstärktes
Schwitzen. Petechien. Ekchymosen. Steroidakne. Verzögerte Wundheilung.
Periorale Dermatitis. Selt. Überempf.-Reakt. (z.B. Exanthem). Muskel u.
Skelett: Muskelatrophie. Osteoporose. Asept. Knochennekrosen (Femur- u.
Humeruskopf). Sehnenrisse. Psyche: Depressionen. Gereiztheit. Euphorie.
Antriebs- u. Appetitsteigerung. Pseudotumor cerebri. Manifestation einer
latenten Epilepsie. Gastrointestinaltrakt: Magen-Darm-Ulzera. Gastrointest.
Blutungen. Pankreatitis. Kreislauf: Hypertonie. Erhöh. d. Arteriosklerose-
u. Thromboserisikos. Vaskulitis (auch Entzugssyndr. nach Langzeitther.).
Blut/Immunsystem: Mäßige Leukozytose. Lymphopenie. Eosinopenie.
Polyglobulie. Schwächung d. Immunabwehr. Maskierung v. Infektionen. Augen:
Katarakt, Glaukom. Allgemein: Kopfschm., Schwindel. Selt. Überempf.-Reakt.
(auch anaphylakt. Reakt.) durch Benzylalkohol. Lokale Anw.: Lokale Reizungen u.
Unverträglichkeitserschein. Wenn das Präp. nicht sorgfältig in
die Gelenkhöhle inj. wird, evtl. Entw. einer Hautatrophie u. einer
Atrophie des Unterhautgewebes an d. Inj.-Stelle.